Hinter der Gemeinde liegen Jahre großer Investitionen. Der Plan der Gemeinde war und ist, die Finanzen zu konsolidieren. Allerdings hat das Jahrhunderthochwasser im Juni eine große Lücke in die Finanzen gerissen.
Die immensen Niederschläge überfluteten ganze Landstriche in der Region. Privatpersonen und auch die Gemeinde selber waren vom Hochwasser gleichermaßen betroffen. Der Schaden aufseiten der Gemeinde liegt bei weit über einer Million Euro. Der gemeindliche Bauhof zwischen Eßbaum und Holzmann ertrank in den Fluten des Steinbachs, ganze Straßenabschnitte versanken im Nichts.
Gerade dann, als alle Betroffenen gleichzeitig auf Unterstützung der Gemeinde und des Bauhofs angewiesen waren, herrschte erst einmal Notbetrieb. Auch die Sportgaststätte Badwirt bei Roßholzen ist Eigentum der Gemeinde Samerberg und wurde von den Fluten überrascht, sodass die im Keller befindliche Schießstätte der Schützenvereine Roßholzen und Törwang kurzerhand abgerissen werden musste. Auch der ortsansässige Trachtenverein hatte einen Großteil seines Inventars im Keller des Gebäudes gelagert und verzeichnet zusammen mit den Schützen einen finanziellen Verlust von rund 44000 Euro.
Die Vereine können ihr Vereinsleben mittlerweile zwar einigermaßen aufrechterhalten, wie es mit dem Badwirt in Zukunft jedoch weitergeht, steht noch in den Sternen.
Mehrere Hangrutsche im ganzen Gemeindegebiet machten den Anwohnern zu schaffen. Ganz besonders jener bei Holzmann, denn im Bereich dieser Erdbewegungen wurde die darin liegende Wasserleitung so beschädigt, dass mehrere Ortsteile zeitweise ohne Trinkwasser auskommen mussten. Zum Ende letzten Jahres wurde die Wasserleitung jedoch aus dem Gebiet der Gefahrenzone stillgelegt und durch den Ortskern von Holzmann umgeleitet, wo sie außerhalb wieder auf die bestehende Leitung anschließt. Die Sanierungsarbeiten rund um das Jahrhundertwasser waren langwierig und dauern teilweise noch immer an. dei