Seit vergangenem Jahr ist die Gemeinde Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen. Voraussetzung dafür diese Mitgliedschaft ist eine Reihe von Hausaufgaben – darunter als größter Baustein ein Konzept für eine Fahrradwegerschließung. Geplant ist in diesem Zusammenhang beispielsweise die Anbindung der Grundschule, Kindergarten, Kita und Schwimmbad im Ortsteil Haus an das bestehende Wegenetz.
„Rosi“ belastet
die Gemeinde
Weniger erfolgreich läuft derzeit die Entscheidung rund um den Fahrservice „Rosi“. Die Betreiber werben zwar mit dem erfolgreichsten On-Demand-Verkehr in Deutschland. Die großen Defizite lasten jedoch auf den Schultern der teilnehmenden Gemeinden. Für die Gemeinde Samerberg liegen die Defizite bis zum aktuell laufenden dritten Geschäftsjahr bei knapp 50000 Euro. Ein neu überdachtes Konzept soll nun bessere Zahlen bringen. Eine Erhöhung der Fahrpreise sei bereits beschlossen worden. Außerdem gäbe es die Möglichkeit das Einzugsgebiet in bestimmte Sektoren einzuteilen, um permanent ein Fahrzeug für den jeweiligen Sektor zu gewährleisten. Die Gemeinde Samerberg sieht nach wie vor die Wichtigkeit eines solchen Fahrservices für die Gemeindebewohner. Die Frage ist nur, zu welchem Preis. dei