Gleich zweimal wurde die Gemeinde Eiselfing im Sommer 2024 von Starkregenunwettern mit erheblichen Sachschäden heimgesucht. Schon beim Unwetterereignis am 12. Juli und in der Nacht zum 13. Juli gab es Schäden an vielen privaten und landwirtschaftlichen sowie gewerblichen Gebäuden und auf zum Teil auch landwirtschaftlich genutzten Grundstücken in der Gemeinde.
Besonders stark betroffen war der Ort Aham. Ein großer Baum fiel auf die hölzerne Fußgängerbrücke über die Murn im Ort und zerstörte diese vollständig.
Außerordentlich schlimm kam es dann ab dem 14. September.
Infolge der Niederschläge einer ausgeprägten Tiefdruckwetterlage stieg die Murn im Ortsgebiet von Aham wieder kritisch an. Flussabwärts trat sie über die Ufer, drohte, sich an Betonbrücken zu stauen und überschwemmte ein Stallgebäude.
Mithilfe eines Baggers mussten zwei Meter hoch angeschwemmte Baumstämme und Treibholz entfernt werden. Als erneut starker Dauerregen einsetzte, wurden Teile des Ortes überflutet.
Die Feuerwehrkräfte der Gemeinde und der Stadt Wasserburg sowie die überaus engagiert mithelfende Einwohnerschaft konnten durch gemeinsam durchgeführte Schutzmaßnahmen größere Schäden gerade noch verhindern.
Ursache der starken Aufstauungen waren das eingeschwemmte Holz und die Bäume, die wegen den Unwetterereignissen umgestürzt waren. bua