Die Gemeinde Schönberg im nördlichen Landkreis Mühldorf machte im vergangenen Jahr mit einer ganzen Reihe von Festen und Veranstaltungen von sich reden. Ein Höhepunkt im Jahreslauf der Gemeinde war das bereits zum dritten Mal ausgetragene hochklassige Pfingst-Radrennen.
Etabliertes
Pfingst-Radrennen
Die ganze Dorfgemeinschaft mit den Ortsvereinen war wieder auf den Beinen, um mit dem Bäckermeister Toni Jung das Riesen-Event am Pfingstsonntag auf die Beine zu stellen. Die vielen Zuschauer an dem rund 700 Meter langen Rundkurs durch die Ortsmitte gingen begeistert mit, besonders als die Lokalmatadoren sich auf die Strecke begaben.
Ein weiterer Höhepunkt, der seit vielen Jahren das Dorfleben bereichert, ist der beliebte Advents- und Handwerkermarkt in Schönberg Eschlbach.
Weihe des neuen
Feuerwehrhauses
Die freiwillige Feuerwehr hatte nach dem großen Gründungsfest auch im Jahr 2024 wieder gute Gründe zu feiern. Noch Ende 2023 traf das neue Löschfahrzeug, ein LF 10, in Schönberg ein. Zusammen mit dem neuen Feuerwehrhaus, der Heimstatt des Feuerwehrfahrzeuges, und den darüber liegenden acht Wohnungen erhielt es im Juni vergangenen Jahres die kirchliche Weihe.
An diesem Tag wurde auch das im Untergeschoss des Feuerwehrhauses untergebrachte Gemeindearchiv für die Besucher geöffnet. Der Gemeindearchivar Johann Hötzinger konnte dazu neben den interessierten Bürgern auch Kollegen aus den Nachbarlandkreisen begrüßen. In den klimatisierten Räumen können nun die wertvollen Archivalien der Gemeinde bei besten Bedingungen aufbewahrt und für die Nachwelt erhalten bleiben. Bürgermeister Alfred Lantenhammer übergab nach der Weihe des Feuerwehrhauses den Schlüssel für das imposante Gebäude an der Hauptstraße in Schönberg an den Kommandanten der Feuerwehr, Benjamin Bock. Gottes Segen für das Gebäude und das neue Feuerwehrfahrzeug erbaten Pfarrer Franz Eisenmann und Diakon Clemens Rude. Im Anschluss feierte die ganze Gemeinde den denkwürdigen Tag mit vielen Attraktionen bis in den Abend hinein.
Abschied von
Stefan Schmitt
Die Pfarrgemeinde musste sich nach drei Jahren von Kaplan Stefan Schmitt verabschieden. Der beliebte Seelsorger wechselte in die Stadtkirche nach Rosenheim. Die Pfarrverbände Schönberg und Neumarkt- St. Veit verabschiedeten Stefan Schmitt mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Stehempfang im Schönberger Pfarrheim. Die Ministrantenschar spielte das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ nach und ahndete die Vergehen des Pfarrers sofort. Der Kaplan nahm es mit viel Humor und die Minis hatten die Lacher auf ihrer Seite. ann