Nach abgeschlossenen Großprojekten wie Kampenwand-Erschließung (Strom, Wasser, Kanal, Breitband) und der Fertigstellung der neuen Priental-Halle konzentriert sich die Gemeinde laut Bürgermeister Simon Frank auf die Pflichtaufgaben – zumal die Finanzmittel knapp sind und Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit oberste Priorität haben.
Um auch in Zukunft Versorgungssicherheit und Hygiene im Bereich der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, werden aktuell aufwendige Sanierungsarbeiten an den Hochbehältern Kohlstatt und Schlechtenberg durchgeführt. Zudem bereiten wir wichtige organisatorische sowie bauliche Hochwasserschutz-Maßnahmen vor.
„Unser Projektträger vom „Biomassehof Achental“ prüft in Kooperation mit der Gemeinde Aschau derzeit die Möglichkeit zur Realisierung einer zentralen Wärmeversorgungs-Anlage „Priental-Wärme“. Sicherlich ein zukunftsweisendes Thema“, so Frank.
Sehr groß sei der Wohnungsdruck. „Selbst wenn wir mehr Flächen für Wohnungsbau zur Verfügung hätten, könnten wir den Bedarf wohl nicht decken“, erklärt der Bürgermeister.
Angespannt sei auch die Flüchtlingssituation – wie im gesamten Landkreis. „Dank ehrenamtlicher Helfer, zum Beispiel im Asyl-Helferkreis, können wir die allermeisten Herausforderungen noch bewerkstelligen. Infrastruktur und vor allem Kinder-Betreuungsplätze sind diesbezüglich aber am absoluten Limit.“
Die Gemeinde bietet für Gäste, Erholungssuchende und Einheimische vielfältige Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen, Kraft zu tanken und herzlichen Menschen zu begegnen. Den Kern des Dorflebens bilden vor allem Gastronomiebetriebe und Ladengeschäfte unter anderem mit den hervorragenden Regionalprodukten – die freundlich zum Flanieren einladen. „Damit dies so bleibt, braucht es weiterhin guten Zusammenhalt unter Alteingesessenen, Zugereisten, in den Vereinen, den verschiedenen Interessensgruppen. Für den unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt möchte ich mich aufrichtig bedanken und wünsche mir, dass wir weiterhin so viele „Anpacker“ haben, die sich für die Gemeinschaft engagieren!“, so Simon Frank. Am Herzen liegt dem Bürgermeister zudem die Erstellung eines neuen Tourismus-Leitbildes, um so die Leitplanken für die Zukunft dieses wichtigen Themas zu setzen.
Chalet-Projekt wird im
Frühjahr eröffnet
„Wir dürfen uns auf die Eröffnung des Chalet-Projektes ‚Agrad‘ im Frühjahr freuen. Hier werden dringend benötigte Übernachtungsmöglichkeiten, Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten geschaffen“, erklärt Bürgermeister Simon Frank.
Anfang Oktober 2024 weihten die Bürgermeister der Bergsteigerdörfer Schleching und Sachrang, Sepp Loferer und Simon Frank die „Freundschaftswege“ ein.
Das Rufbus-System „ROSI“ wird aktuell konsolidiert. Der Gemeinderat möchte weiterhin gerne Angebote für Wohnraum und Gewerbeflächen sichern. Darum sei man in intensivem Austausch mit verschiedenen Projektpartnern.