In die Schlagzeilen geraten war Jettenbach durch die Sperrung einer Brücke und damit der Zufahrt zum Schrottwinkl. Die Anlieger müssen einen Umweg von fünf Kilometern durch den Wald in Kauf nehmen, statt, wie gewohnt, in zwei bis drei Minuten daheim zu sein. Das sorgte bei den Anliegern für viel Unmut. Sie beklagten außerdem, dass es Verzögerungen bei der Müllabholung gegeben habe und die Strecke im Winter nicht geräumt werde. Bürgermeisterin Maria Maier betonte, die Brücke musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.
An der Müllabholung habe sich nichts geändert. Sie erfolge bereits seit vielen Jahren nicht direkt am Anwesen. Der Winterdienst werde von der Gemeinde übernommen, solange die Ausweichstrecke benötigt werde. Da die Ausweichstrecke eine Kiesstraße ist, wurde sie von der Gemeinde zweimal hergerichtet. Zudem stelle man Material zur Verfügung, mit dem Schlaglöcher beseitigt werden können. „Mit der Brücke sind wir noch in der Entscheidungsfindung. Dazu kann ich noch nichts weiter sagen“, so die Bürgermeisterin. Inzwischen konnte die Brücke mit Sicherheitsabsperrungen für Fußgänger und Radfahrer wieder zugänglich gemacht werden.
Biber am Wildbach
Immer wieder für Überschwemmungen sorgte indes der Biber am Wildbach. Entlang des Bachlaufes vom Mühlenweg bis zum Toerring-Weiher ist der Biber aktiv. Seit vielen Monaten ist das Gebiet immer wieder überschwemmt. Der Bauhof ist jede Woche damit beschäftigt, den Bachlauf von aufgestautem Gehölz zu räumen. Mit Vorliebe verschließt der Biber Verrohrungen, die nur mithilfe von passenden Gerätschaften freigeräumt werden können. Die Straße und der Fußweg werden dabei in Mitleidenschaft gezogen und benötigen höheren Pflegeaufwand. Nun kam die Zusage vom Landratsamt, dass der Biber entnommen werden darf.sn