Weiterhin will die Stadt im Bereich der Kinderbetreuung investieren. „Gesetzliche Vorgaben zwingen uns weiterhin dazu“, so Bürgermeister Robert Pötzsch. In diesem Jahr wird der zweite Bauabschnitt auf dem BFZ- Peters-Gelände fertiggestellt. Im neuen Kindergartenjahr können damit weitere fünf Gruppen eröffnet werden. „Damit werden wir den aktuellen Bedarf sowie den der nächsten Jahre abdecken, vorausgesetzt, wir bekommen auch das notwendige Personal. Hier stehen wir in ständiger Konkurrenz zu anderen Kommunen und Einrichtungen, die ebenfalls um Fachkräfte werben. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir für alle Kinder einen Betreuungsplatz zur Verfügung stellen können“, so Pötzsch.
Neubau der Mittelschule
Bezüglich des Neubaus der Franz-Liszt-Mittelschule finden aktuell Gespräche mit den Schulrektoren der beiden Mittelschulen statt. Die Zusammenlegung der beiden Schulen an einem Standort ist aus Sicht der Stadt eine durchaus umsetzbare Option.
Der Baubeginn ist allerdings abhängig von dem Auszug der Förderschule nach Waldwinkel auf dem dortigen Don-Bosco-Gelände. Hier laufen bereits erste Vorarbeiten, im Frühjahr dieses Jahres soll das ehemalige Don-Bosco-Gebäude abgerissen werden. „Sobald der Auszug der Förderschule vollzogen ist, fällt das Gebäude wieder an die Stadt zurück und kann in die Planung und Umsetzung des Mittelschulstandortes mit einbezogen werden“, erklärt der Bürgermeister.
Anspruch auf Ganztagesbetreuung
Gespräche mit allen Grundschul-Rektoren gibt es aktuell auch bezüglich des gesetzlichen Anspruchs auf eine Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026. An den Waldkraiburger Schulen gebe es eine gut ausgebaute Hortstruktur. Zukünftig müssten dennoch weitere Erweiterungen und Ergänzungen an den Grundschulen getätigt werden, um dem Ganztagsanspruch flächendeckend gerecht zu werden. „Dies zeitlich und finanziell bis 2026 hinzubekommen, ist eine Herausforderung“, so der Bürgermeister. „Mit dieser Herausforderung stehen wir aber nicht alleine da, das betrifft alle Kommunen.“ kao