Endlich Bewegung beim Forschungszentrum

von Redaktion

Seit Jahren wurde Waldkraiburg ein Forschungszentrum für biobasierte Materien in Aussicht gestellt, passiert ist lange Zeit nichts. Ende 2024 ist nun endlich Bewegung in das Thema gekommen. Auf dem Gelände der Firma Netzsch in der Daimlerstraße wird ein Zentrum für Recycling von Kunststoffen angesiedelt werden. Bereits im März oder April diesen Jahres könnte es hier losgehen. „Wie können Kunststoffe zerlegt werden und wie können daraus neue Rohstoffe entstehen?“ Dieses Thema passt gut zu Waldkraiburg und den hier ansässigen Unternehmen“, ist sich Bürgermeister Robert Pötzsch sicher. „Das Forschungszentrum ist eine großartige Chance für Waldkraiburg, die wir trotz angespannter Haushaltslage ergreifen müssen, denn sie ist eine Investition in die Zukunft.“

Die Voraussetzungen dafür sind gut, das Gebäude ist in einem guten Zustand, ein Neubau vorerst nicht nötig. Wenn sich die Strukturen erfolgreich etabliert haben, kann man über einen neuen Standort nachdenken.

Vorerst hat die Stadt einen Fünf-Jahres-Mietvertrag geschlossen und übernimmt als Anschubfinanzierung die Mietkosten. Langfristig soll sich das Forschungszentrum aber selbst finanzieren.

Artikel 1 von 11