Geht es darum, das Klima zu schützen, fühlen sich viele machtlos. Doch man kann durchaus selbst etwas tun. Schon kleine Handgriffe bei sich zu Hause können dazu führen, dass man weniger Energie verbraucht und weniger Müll produziert. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat dafür ein paar Tipps parat.
In der Küche
Beim Kochen am besten so wenig Wasser wie möglich und die Nachhitze der Herdplatte nutzen, um Energie zu sparen. Den Deckel lässt man dabei auf dem Kochtopf, denn ein offener Topf erhöht den Energieverbrauch. Gefrorene Lebensmittel bitte rechtzeitig auftauen. Erhitzte Lebensmittel erst auf Raumtemperatur abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.
Im Bad
Eine kurze Dusche verbraucht weniger Energie und Wasser als ein heißes Vollbad. Den Wasserhahn zudrehen, während man sich die Zähne putzt oder das Gesicht reinigt. Beim Waschen ist es wichtig, die Trommel immer ganz zu füllen, um die Zahl der Waschgänge zu reduzieren. Bei vielen Kleidungsstücken reicht es zudem aus, sie bei 40 Grad zu waschen.
Im Homeoffice
Während der Arbeitspausen ist es sinnvoll, den Computer in den Energiesparmodus zu schalten. In der Nacht ist er am besten ganz aus. Den Monitor und Geräte wie Drucker und Scanner ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
Und nicht nur im Job gilt: Man sollte möglichst gebrauchte Geräte von guter Qualität kaufen. Die stehen Neuware häufig in nichts nach und sind zudem günstiger.
Im Winter
Während der Heizperiode sollte man darauf achten, dass Heizkörper nicht verdeckt sind. Bei frostigen Temperaturen kann man nachts die Rollläden und Vorhänge schließen, damit über die Fenster weniger Wärme verloren geht. Beim Lüften gilt:
Die Fenster mehrmals am Tag für wenige Minuten weit öffnen – Thermostate am Heizkörper währenddessen herunterdrehen. Dpa