Vorfreude auf 75-jähriges Städtejubiläum

von Redaktion

„Trotz großer Herausforderungen blicke ich positiv zurück auf das Jahr 2024“, so das Resümee von Bürgermeister Robert Pötzsch. Mit „Der Sommer zieht durch die Stadt“, dem Volksfest und dem Weihnachtsmarkt im und am Haus der Kultur fanden viele Veranstaltungen statt, die großen Anklang in der Bevölkerung fanden.

Die Firmen stehen zum Standort Waldkraiburg und investieren in die Zukunft! So eröffnete zum Beispiel die Firma Netzsch seinen neuen hochmodernen Campus an der Geretsrieder Straße und MD Elektronik erweitert das MD Technikum, um die Entwicklung voranzutreiben. Und nicht zuletzt feierte die Christkönigkirche ihr 60-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche und einer spannenden Abseilaktion von Mitgliedern des Pfarrverbands Waldkraiburg und der evangelischen Kirche vom Kirchturm.

Waldkraiburg feiert Geburtstag

Und zu feiern gibt es auch in 2025 etwas ganz Besonderes: Die Stadt begeht in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Im Juli gibt es zu diesem Anlass eine Festwoche mit einem bunten Programm, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten kommen sollen:

Eine Ausstellung im Haus der Kultur beleuchtet die Geschichte der noch jungen Stadt, am Familientag wird die Rock Antenne Bayern Band für gute Stimmung sorgen und der Sommer durch die Stadt ziehen. Zum Abschluss soll ein großer Festzug durch die Straßen Waldkraiburgs in den Stadtpark führen, wo man gemeinsam das Jubiläum ausklingen lassen möchte: „Ich freue mich sehr auf eine gelungene Veranstaltung, bei der sich auch unsere Vereine wieder mit einbringen können. Darüber hinaus sind auch der über die Grenzen hinaus bekannte Faschingszug, unser Traditions-Volksfest und unser Weihnachtsmarkt wieder feste Termine im Jahreskalender“, so Pötzsch.

Finanzielle Lage erfordert Kreativität

Auch 2025 muss Waldkraiburg aufgrund der angespannten finanziellen Situation den Gürtel enger schnallen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten sei es unerlässlich, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen: „Wir arbeiten im Rahmen der Haushaltskonsolidierung gemeinsam an einem soliden Plan, der es uns ermöglicht, auch weiterhin besonnen in wichtige Projekte zu investieren, ohne unsere finanziellen Spielräume zu überdehnen und uns handlungsfähig zu halten“, so Pötzsch.

Dazu zählen neben den Schulen und der Kinderbetreuung vor allem Maßnahmen in die Infrastruktur wie beispielsweise Strom, Abwasser oder der Ausbau der Fernwärme. Die Herausforderung liege vor allem bei den freiwilligen Aufgaben: „Hier braucht es kreative Ideen auch ohne große finanzielle Unterstützung der Stadt, um die ehrenamtliche Arbeit und damit das vielfältige Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.“

Öffnet das Waldbad?

Kreativ gedacht wird aktuell beim Waldbad, das seit zwei Jahren geschlossen ist. Die Chancen, dass es 2025 im Rahmen eines Minimalbetriebs wieder öffnet, stehen gut. Ende des vergangenen Jahres hatte der Förderverein Waldbad dem Stadtrat sowie interessierten Bürgern sein Konzept sowie konkrete Zahlen vorgelegt. 500000 bis 600000 Euro werden für den Neustart veranschlagt. Dieses Geld soll mittels Spenden aufgebracht werden.

Mit den Stadtwerken bereitet der Förderverein gerade den Betrieb des Bades vor, denn den kann der Verein nicht alleine stemmen. Er würde sich aber bei Instandsetzung, Einwintern und Inbetriebnahme ehrenamtlich engagieren. „Wir haben dem Konzept im Stadtrat einstimmig zugestimmt und schätzen das Engagement des Fördervereins sehr. Finanziell können wir uns als Stadt aber leider nicht beteiligen“, stellt Pötzsch an dieser Stelle noch einmal klar. kao

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