Sanierungen schreiten voran

von Redaktion

„Zu den großen Projekten zählen aktuell die Generalsanierung der Schule und der Turnhalle, die Brücke in Frauendorf und die Sanierung unseres historischen Rathauses“, sagt Bürgermeisterin Petra Jackl. Mit Blick auf Baugrund gebe es zwar derzeit keine neuen Baugebiete, jedoch stünden einzelne Grundstücke zum Verkauf.

Erfolgreich angelaufen ist die seit Sommer 2024 eingerichtete „Kraiburg-App“: „Wir haben schon 1600 Nutzer. Rein rechnerisch wäre jeder Haushalt dabei. In der App können Vereine, Einrichtungen, Gewerbebetriebe und auch die Verwaltung Nachrichten veröffentlichen“, so Jackl über das gelungene Projekt.

Erfreulich ist ebenfalls, dass Kraiburg in das ISEK-Verfahren einsteigt. An der Erstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) sind die breite Öffentlichkeit, der Marktgemeinderat und lokale Akteure beteiligt. Themen sind unter anderem die Stärkung des Ortskerns, die Verkehrsberuhigung im Zentrum, das Fuß- und Radwegenetz, Wachstum hinsichtlich einer Wohnbauentwicklung, Gewerbe- und Einzelhandelsentwicklung, Stärkung der Infrastruktur, Verbesserung der Naherholungsqualitäten und des Klimaschutzes.

Sanierung Schule
und Turnhalle

„Die Gebäude aus den 70er-Jahren sind marode und müssen grundsaniert werden. Auch energetisch ist dies dringend notwendig und wird in verschiedenen Bauabschnitten geschehen“, so die Bürgermeisterin. An der West- und Nordseite wurden bereits die Fassade saniert, die Fenster ausgetauscht und das Dach erneuert. Die bisherigen Kosten dafür belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Das Gute: „Wir müssen die Schüler nicht auslagern, sodass auch während der Sanierung ein normaler Schulablauf möglich ist.“ Räumlich erweitert wird auch die Mittags- und Nachmittagsbetreuung, da hier großer Zuwachs erwartet wird: Von den insgesamt 157 Schülern sind 85 in der Mittagsbetreuung; ein Drittel aller Schüler wird bis 16.30 Uhr betreut. „Wir erwarten, dass dieser Trend weiter zunimmt“, erläutert Petra Jackl.

Brücke in Frauendorf

Die Genehmigung für die notwendige Maßnahme der Brücke in Frauendorf liegt vor, die Ausschreibungen dazu laufen bereits, informiert die Bürgermeisterin. Die Baukosten dafür belaufen sich auf circa 800000 Euro, zuzüglich der Baunebenkosten. Da die Brücke besonders von Landwirten befahren wird, ist eine Winterbauzeit geplant. So soll mit dem Abriss heuer im Oktober begonnen werden, wenn die Erntezeit vorbei ist. Die Asphaltierung kann eventuell im Frühjahr 2026 erfolgen.

Rathaus braucht
neues Dach

Beim historischen Rathaus ist der westliche Teil des Daches undicht. Die Blecheindeckung ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zu reparieren. „Es bedarf eines komplett neuen Daches mit Dachstuhl. Dies ist bei einem denkmalgeschützten Gebäude nicht einfach. Es sind jedoch die Genehmigungsgespräche gelaufen und auch die Zusage für EU-Fördermittel haben wir bekommen. Inbegriffen ist hier auch die energetische Sanierung. Die Heizung muss komplett erneuert werden. Hier befinden wir uns in der Planungsphase – das muss heuer passieren“, informiert die Bürgermeisterin.

Spielplatz
„Kumpfmühle“

Ein besonderes Ereignis war die offizielle Eröffnung des Abenteuerspielplatzes ‚an der Kumpfmühle‘ im vergangenen Herbst. „1400 ehrenamtliche Helferstunden haben den Spielplatz erst möglich gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Team „Kreativo-Netzwerk“ und der Gemeinde ist eine tolle ‚Burganlage‘, ein ‚Spielplatz mit Mehrwert‘ entstanden“, freut sich Petra Jackl. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 75000 Euro, wobei Spenden und Zuwendungen mehr als 50000 Euro abdeckten.

Die Schäffler kommen

Heuer begleitet die Blaskapelle wieder die Schäffler bei ihren Auftritten.bac

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