Buchbach möchte seine Ortsmitte attraktiver gestalten, genauer gesagt das Gelände des ehemaligen Gasthauses zur Post sowie einige der angrenzenden Grundstücke. Dabei geht es um eine Fläche von rund 8500 Quadratmetern zwischen dem Ärztehaus in der Wagnergasse und der Hauptstraße. Zusammen mit Stadtplanerin Vera Winzinger wurde ein Konzept ausgearbeitet, mit dem die Marktgemeinde Vorschläge für die Fläche bekommt.
Mithilfe der sogenannten Mehrfachbeauftragung wurden Planungsbüros ausgesucht, die jeweils ein eigenständiges Konzept ausarbeiten sollten. Die Vorgaben wurden bewusst offen gehalten, um möglichst wenig vorzugreifen und die Kreativität nicht einzuschränken.
Das Wichtigste für die Gemeinde ist der „Gemeinbedarf“. Vorstellbar ist dabei vieles. Entstehen könnten Wohnungen, ein Gemeindearchiv, Orte, an denen sich die Bürger treffen können. Ein Gremium aus Spezialisten, darunter Kreisbaumeister, Ansprechpartner der Regierung von Oberbayern für Städtebauförderung und auch der Marktgemeinderat werden diese Vorschläge bewerten. Natürlich müssen alle Beteiligten mit ins Boot geholt werden. Unabhängig von der Ideensammlung möchte die Gemeinde das Grundstück, auf dem das ehemalige Gasthaus steht, gerne erwerben. Auch diesen Prozess hat die Gemeinde bereits angestoßen.