Schon die Chiemseemaler wussten im 19. Jahrhundert das besondere Licht zu schätzen. Heute noch präsentiert sich Prien mit einem breiten Kunst-Angebot.
Ein kulturelles Highlight wird heuer das Treffen der EuroART Mitte April sein. In dieser europäischen Vereinigung der Künstlerkolonien, 1949 gegründet, haben sich mittlerweile 43 Künstlerkolonien aus 13 Ländern in einem Netzwerk zusammengefunden. Die Ziele: Das gemeinsame europäische Kulturerbe der Künstlerkolonien pflegen, erhalten und verbreiten, um einen Beitrag zur Entwicklung eines europäischen Kulturbewusstseins zu schaffen.
Die Marktgemeinde und der Kulturförderverein Prien am Chiemsee, beide Mitglieder bei EuroART, fühlen sich dieser Tradition verpflichtet und fördern gleichzeitig die zeitgenössische Kunst, die bis zum heutigen Tag die lebendige Künstlerlandschaft Chiemsee ausmacht.
Nicht nur Kunst und Kultur, auch ein reges Vereinsleben wird in Prien großgeschrieben. 120 Vereine sind es, die in der Marktgemeinde für gut 11500 Einwohner eine Fülle an Aktivitäten anbieten. Ein großartiges soziales Miteinander werde damit gepflegt, sagt Priens Erster Bürgermeister Andreas Friedrich. Sei es der Trachtenverein oder der TuS Prien, seien es die Kultur- und Theatervereine oder die Musikschule Prien oder die Kaninchenzüchter oder der Obst- und Gartenbauverein: Sie alle prägen Prien.
Vereine feiern Jubiläum
Bei den Vereinen stehen heuer auch zahlreiche Jubiläen an: Die Blaskapelle feiert das Starkbierfest im März. Und von 18. bis 30. Juni wird wieder das große Festzelt an der Bernauer Straße aufgebaut: Dann feiert der GTEV 130 Jahre gemeinsam mit der Jungbauernschaft, die sich vor 30 Jahren gründete.elk