Eigentlich hätte es nur ein fröhliches Fest am 13. Juli 2024 werden sollen, lange vorbereitet, unter Beteiligung von allen Vereinen. Aber am Vorabend der 1100-Jahr-Feierlichkeiten machte ein über das Gemeindegebiet und das Ortszentrum hinwegziehendes gewaltiges Hagelunwetter beinahe alle Mühe zunichte.
Unwetter direkt vor
Beginn des Fests
Nur wenige Minuten genügten, um den Festplatz, die aufgerichteten Zelte und die sonstigen Vorbereitungen in alle Winde zu zerstreuen und das wenige Stunden vor Beginn des Festes. Umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und ein beschädigtes Dach des Eckerstadels im Ortskern erinnerten auch noch am nächsten Morgen an das Wetter, das auch sonst diverse Spuren hinterlassen hatte.
Bei Laiming hatte der Sturm massenhaft Bäume umgerissen, die Staatsstraße war einen Tag lang gesperrt, diverse Maisfelder waren da bis auf die Wurzeln zerfetzt worden.
Im Team den Schaden
behoben
In der Mittagsbetreuung der Grundschule stand wegen eines eingedrückten Fensters der Fußboden unter Wasser, auch mussten diverse Keller ausgepumpt werden.
Das hielt aber die Griesstätter nicht ab, noch während der Nacht und am nächsten Morgen in einer außergewöhnlichen Teamleistung den Schaden so gut es ging zu beheben.
So konnten trotz aller Widrigkeiten die Gemeindebürger ihr Jubiläum feiern. Ja, es schien so manchem Besucher angesichts der fröhlichen Stimmung und der gebotenen Unterhaltung, als hätte es gar kein Unwetter gegeben, wären da nicht die Provisorien erkennbar gewesen.
Gelebte
Dorfgemeinschaft
Auch die umgefallene Linde im Pfarrhof, welche nicht so schnell beseitigt werden konnte, blieb unübersehbar. Die zu dem Zeitpunkt anwesende polnische Delegation aus der Griesstätter Partnergemeinde Mszana, welche durch den Zweiten Bürgermeister Blazej Tatarczyk angeführt wurde, konnte jedenfalls ausgiebig mitfeiern und miterleben, was eine dörfliche Gemeinschaft zu leisten imstande ist. kr