Erfrischung gefällig?

von Redaktion

Das Garser Klosterbad ist nichts für Warmduscher, gegen kühleres Wasser sollte man keine Abneigung verspüren. Dann kommt man vor allem in der Sommerhitze auf seine Kosten.

Die Zweite Bürgermeisterin Hildegard Brader engagiert sich sehr für dieses Naturbad beim Heizkraftwerk, denn hier hat sie selber schwimmen gelernt. Lange Zeit sei das ein Eisweiher gewesen als es noch mehrere Brauereien im Ort gab. Dann nutzen es die Bewohner des Klosters bis zur Schließung in den 70er-Jahren. Jetzt folgt der Versuch der Öffnung.

Das 30 mal 35 Meter große Becken hat ein paar Besonderheiten. Das Wasser ist immer frisch, da es aus dem nahen Berg kommt. Frisch heißt in dem Fall aber auch etwas kühler, was bei hohen Temperaturen aber durchaus von Vorteil sein kann. Es gibt regelmäßige Kontrollen des Badewassers, um alles andere kümmert sich eine Gruppe von Freiwilligen. Daher ist auch keine Badeaufsicht vorgesehen, jeder muss schwimmen können, immerhin ist es bis zu zwei Meter tief. Eintritt wird auch keiner verlangt, damit soll es möglich sein, den behördlichen Aufwand so gering wie möglich zu halten, erklärt Hildegard Brader.

Laufend gibt es kleinere Verbesserungen, etwa eine mobile Toilette, Geländer und auch Automaten für Getränke sind im Gespräch. Für die angrenzende Halle ist in Zukunft der Rückbau vorgesehen. Bezeichnungen hat dieses Bad gleich mehrere. Offiziell ist es der „Klosterbadeplatz“, „Naturbad“ heißt es auch, „Zölibad“ als scherzhafte Abwandlung hat aber auch seine Berechtigung mit Bezug zum Kloster. kg

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