Grundschule frisch saniert

von Redaktion

Seit September gehen in der sanierten Garser Grundschule wieder die Kinder statt der Handwerker ein und aus.

Dabei ist auf ein Jahr noch einiges an Organisationstalent gefragt, denn eigentlich ist dieses Gebäude vor allem für die Krippe und den Kindergarten gedacht, doch das verzögert sich. Denn die Sanierung der Mittelschule ist dringender, daher nutzen erst einmal Schulkinder für ein Jahr diese Räume als Ausweichquartier. Weitere sechs Klassen der Mittelschule dürfen Räume des Gymnasiums nutzen.

Dadurch entfällt für die Gemeinde eine teure Container-Lösung. Denn die Arbeiten in der Mittelschule seien so umfangreich, erklärt Bürgermeister Robert Otter, dass sie nicht im laufenden Betrieb erfolgen können. Doch für die alte Grundschule geht die Zeit der Bauarbeiten nach gut einem Jahr zu Ende.

Vielseitiges Gebäude

Damit verfügt die Gemeinde über ein schönes und interessantes Gebäude, das vielseitig zu nutzen ist.

Hier wird einiges untergebracht. Neben zwei Gruppen für den Kindergarten im Obergeschoss sind im Erdgeschoss zwei für die Krippe vorgesehen. Dazu zählen auch ein Eingewöhnungsraum für Kinder, denen der Abschied von Zuhause schwerer fällt, ein Atelier sowie ein spezieller Raum, der durch seine Einrichtung alle Sinne ansprechen soll. Liebevolle Details, darunter an das Erscheinungsbild von Bäumen angelehnte Türgriffe, ergänzen das Bild. Sogar die Fluchtbalkone sind mit Aufenthaltsqualität extra breit gestaltet und bieten damit auch Sonnenschutz.

Neuer Raum für die
Bürgerversammlung

Ein Schmuckstück ist der Mehrzweck- und Versammlungsraum, den unter anderem die Gemeinde für Bürgerversammlungen nutzen möchte. Die Blaskapelle und der Musikunterricht haben hier ihren Raum, der Nachbarschaftshilfeverein „SoNNe“ bezieht hier sein Büro, und vorgesehen ist ein Gymnastik- und Übungsraum für den Sportverein. Das „Café Miteinander“ und der Familienstützpunkt kommen ebenfalls unter. Möglich ist sogar noch ein Jugendraum, sofern sich junge Menschen dafür engagieren.

Ein Verbindungsgang führt zum südlich gelegenen Kindergarten. Auf einem Teil der Dächer dürfen Pflanzen wachsen. Das Essen kommt vom Träger der Einrichtung, dem Franziskushaus in Au. Alles ist barrierefrei zugänglich. Wo früher die Hausmeisterwohnung war, befinden sich nun drei attraktive Wohnungen, für die es bereits mehrere Bewerbungen gibt.

Bei den Kosten schneide man insgesamt gut ab, fasst Bürgermeister Otter zusammen. Denn der ursprüngliche Plan, der Abriss des Gebäudes mit Neubau, wäre erheblich teurer gekommen als diese Sanierung für knapp acht Millionen Euro abzüglich fünf Millionen Euro aus gleich vier Fördertöpfen. Die staatliche Unterstützung fließt aufgrund der hohen Energieeinsparung, und die wird unter anderem mit einer Lüftungsanlage erreicht. Angeschlossen wird das Gebäude an die bestehende Hackschnitzel-Heizanlage beim Kloster.kg

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