Keine Zuschüsse für Murnbrücke

von Redaktion

Die Gemeinde musste 2024 endgültig ihre Bemühungen aufgeben, von Vogtareuth oder dem Landkreis Zuschüsse für eine neue Brücke über die Murn in Untermühle zu erhalten. Das Landratsamt sieht die Straßenbaulast bei Griesstätt, da die Brücke auf Gemeindegrund liegt. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr seien allein von Griesstätt zu berücksichtigen. Ein möglicher Zuschuss des Freistaates stellte sich als enttäuschend heraus, da die Notbrücke nur bis Sommer 2025 genutzt werden kann und der Bau einer neuen Brücke dringend beginnen sollte.

Kreisbrandrat nahm
Stellung

Die Dimensionierung der neuen Brücke sollte laut Gemeinderatsbeschluss nach einer Stellungnahme von Kreisbrandrat Richard Schrank erfolgen, der eine Befahrbarkeit für Feuerwehrfahrzeuge empfahl.

Eine Ortsbesichtigung bezüglich der Wiederverwendung des alten Unterbaus zeigte, dass die Sanierung des privaten Wehrs unzureichend war und die alten Fundamente nicht wiederverwendet werden sollten. Eine zuschussfähige Variante mit 40 Tonnen Tragfähigkeit wäre an eine Mindestbreite von fast sechs Metern gebunden gewesen, was aufgrund des nur 3,50 Meter breiten Weges abgelehnt wurde. Daher wurde der Weg offiziell als öffentlicher Feld- und Waldweg abgestuft.

Nun plant die Gemeinde eine eigenfinanzierte, freitragende Brücke mit einer Breite von 3,50 Metern und angepasster Tragfähigkeit. Damit wird auch der Inn-Radweg wieder befahrbar. kr

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