An die Hufeisen

von Redaktion

Wie lebendig das Gemeinschaftsleben in Nußdorf ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es hier noch Aktivitäten gibt, die anderswo längst ausgestorben sind. Etwa das Hufeisenwerfen. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine neu erfundene Funsportart – kurz hochgepusht und dann wieder vergessen – sondern um einen Sport mit Tradition. In den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg war er in der ganzen Region weitverbreitet, es gab sogar große Turniere. Heute ist davon in den meisten Gemeinden nichts übrig geblieben, so wenig, dass man sich dort kaum mehr daran erinnert.

Gut 30 aktive
Sportler im Verein

Anders in Nußdorf. Dort ist der Hufeisenverein, der 1977 gegründet worden war, nach wie vor quietschlebendig, hat gute 130 Mitglieder, davon gut 30 aktive Sportler. Auch das allergrößte Problem vieler Vereine, Mitglieder zu finden, die sich bereitfinden, die Vorstandschaft zu übernehmen, ist hier keines: Der Verein hat erst im vergangenen Februar erfolgreich die Wahlen für einen Vorstand gemeistert. Es steht dem großen Höhepunkt im „Hufeisenjahreskreis“, dem Ortswettbewerb zu Ostern, also nichts im Wege, und langsam beginnt man sich auch schon Gedanken zu machen, wie 2027 das 50-jährige Bestehen gefeiert werden kann. jt

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