Die musikalische Lesung „Kein Land, nirgends?“ mit Harald Roth und dem Ensemble „Zwetschgndatschi“ war ein großer Erfolg. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Max-Mannheimer-Kulturtage statt. Das bekannte Zitat von Max Mannheimer „Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht“, erhalte in diesen Tagen eine besondere Bedeutung, wie Autor Harald Roth betonte.
Im ausverkauften Saal des evangelischen Gemeindehauses begrüßte Barbara Kleeblatt die Gäste und übernahm souverän die Moderation des Abends.
Harald Roth las aus dem Buch „Kein Land, nirgends?“ bewegende Geschichten und Gedichte von Menschen, die mit Gewalt aus ihrem Leben und ihrer Heimat vertrieben wurden. Die Lesung wurde durch die musikalischen Darbietungen des renommierten Ensembles „Zwetschgndatschi“ aufgelockert. Die Musiker begeisterten das Publikum mit ihrer einzigartigen Interpretation von der Klezmermusik und ihrer Spielfreude.
Das Team Café Friends vom Kreis Migration Bad Aibling, unter der Leitung von Alexandra Woköck, sorgte in bewährter Weise für das leibliche Wohl der Gäste.
Verein neu gegründet
Martina Thalmayr stellte in diesem Rahmen den neu gegründeten Verein Max Mannheimer Kulturtage vor sowie die Bad Aiblinger Vereine und Institutionen, die sich für eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen.