Fokus Wohnungsbau

von Redaktion

Die bauliche Entwicklung Brannenburgs gehört zu den Hauptaufgabenfeldern der Gemeinde. Bei der Realisierung des Baugebiets Kammerlanderweg hat die Gemeindeverwaltung mittlerweile mit der Zuteilung der Grundstücke und der Versendung der Bescheide einen weiteren Schritt geleistet, so Erster Bürgermeister Matthias Jokisch.

Begonnen haben die ersten Arbeiten für zwei neue Gebäude mit insgesamt 22 Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Posthotels. Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für Ende 2026 anvisiert.

Obwohl der Wohnungsmarkt weiterhin angespannt bleibt, erteilte der Gemeinderat im letzten Jahr einem Bauvorhaben mit rund 50 Wohneinheiten an der Grießenbachstraße eine Absage. Insbesondere die drei- und vierstöckige Bauweise und die zusätzliche Belastung der Infrastruktur begründeten die Entscheidung.

Mit der Grundsatzentscheidung zur Aufstellung eines Bebauungsplans im Ortsteil Tannerhut schreitet auch die Entwicklung dieses Ortsteiles voran.

Gewerbegebiet
an der Bahnlinie

Die Grundstücke umfassen den ehemaligen Sportplatz und einen unbebauten Bereich an der Rosenheimer Straße. Vorgesehen sind ein allgemeines Gewerbegebiet an der Bahnlinie sowie ein Gebiet mit eingeschränktem Gewerbe und ein urbanes Gebiet, in dem Wohnnutzung, Gewerbe und soziale Einrichtungen möglich sind. Gebaut werden soll auch an der Grund- und Mittelschule: In Abstimmung mit Nußdorf und Brannenburg, die zum gemeinsamen Schulverband gehören, laufen die Planungen für den Erweiterungsbau mit zusätzlichen Klassenzimmern.

Sobald konkrete Kosten vorliegen, soll über Umfang und Ausführung der Erweiterung diskutiert werden. Zur Steuerung der künftigen gemeindlichen Entwicklung wird an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans gearbeitet. mc

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