Die Gemeinde macht ihrem Motto „Ampfing zieht an“ alle Ehre. Neben Radfahren, Kartfahren, Segelfliegen und den Angeboten des TSV Ampfing ergänzt die Grüne Lagune das Freizeitangebot. Zum Wandern lädt der Kreuzweg im Isental ein mit über 14 Stationen hin zum barocken Palmberger Kirchlein St. Peter und Paul.
Auch mit Blick auf die Entwicklung der Gemeinde im vergangenen Jahr kann Bürgermeister Josef Grundner auf einige erfolgreiche Projekte verweisen, darunter die Wiederauflage des Volksfestes, die erste Ü-60 Messe sowie einige Vereinsjubiläen. Nicht zu vergessen die Inbetriebnahme der neuen Klärschlamm-Entwässerung-Anlage.
Leider werde der finanzielle Spielraum von Jahr zu Jahr immer kleiner: „Die Aufgaben der Kommunen werden immer umfangreicher. Daher können auch wir nicht mehr so agieren wie noch vor einigen Jahren“, räumt das Gemeindeoberhaupt ein.
Dennoch werde man wichtige Projekte umsetzen. Der Gemeindekindergarten in Stefanskirchen bekommt eine zweite Gruppe, der Brunnen V wird zur sicheren Wasserversorgung fertiggestellt, ebenso wie das Zitzmerstadl. Durchgeführt werden soll auch die Sanierung der Hielbstraße und die Erneuerung der Brücke bei Genzing in Salmanskirchen. Weiterentwickeln will man auch das „Baislgelände“ an der Münchnerstraße. Dazu ist bereits das Ergebnis des Nahversorgung- und Nutzungskonzepts vorhanden, das demnächst im Gemeinderat Thema sein wird.
Hebesätze gesenkt
Die Grundsteuerreform beschäftigte die Verwaltung zum Ende des Jahres stark. Die Gemeinde Ampfing senkte hier die Hebesätze von 380 auf 340 und von 350 auf 310 Punkte. Herausforderungen gab es in vielen Einrichtungen, ob Kitas, Schulen oder Bauhof: „Gemeinsam konnten wir diese aber sehr gut bewältigen. Dafür danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Damen und Herren des Gemeinderates ganz herzlich! Herzlichen Dank auch allen ehrenamtlich Tätigen für ihr enormes Engagement“, so Grundner.
Start für Sanierung des Rathauses
Bereits im Oktober 2022 bewarb sich die Gemeinde um einen Zuschuss für die energetische Sanierung des Rathauses und wurde als eines von drei Projekten in Oberbayern ausgewählt. Die geschätzte Investitionssumme beläuft sich auf etwa vier Millionen Euro, wobei man damit rechnet, dass 80 Prozent der Summe durch Fördergelder abgedeckt werden können. Dieses Jahr sollen die zahlreichen Maßnahmen geplant und dann in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden. Wegen der Förderung müssen die Baumaßnahmen bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Installiert werden konnte bereits ein neuer Plattformlift, um Rollstuhlfahrern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zu erleichtern.
Drei neue Wohnungen
Mithilfe des kommunalen Wohnraumförderungsprogramms errichtete die Gemeinde drei Wohnungen in der Zangbergerstraße. Diese Wohnungen sind für Ampfinger bestimmt, die sich aufgrund ihres Einkommens keinen angemessenen Wohnraum auf dem freien Markt leisten können. Die Wohnungen wurden bereits- vergeben. Die Vergabe erfolgte unter Berücksichtigung der Einkommensgrenzen gemäß dem bayerischen Wohnraumgesetz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 800000 Euro, wobei die Fördersumme bei 234000 Euro liegt.stn