Im schulischen Bereich stellt sich die Marktgemeinde Bad Endorf vollkommen neu auf: mit dem Neubau der Mittelschule, der Grundschule und des Horts. Als Jahrhundertprojekt bezeichnet der Bad Endorfer Rathauschef Alois Loferer das Vorhaben.
Im ersten Bauabschnitt wird die Mittelschule gebaut, dann die Grundschule mit Hort. Die Gebäudeteile sind abgestuft aneinandergereiht: von der Mittelschule mit drei Obergeschossen zur Grundschule mit zwei Obergeschossen, zum Hort mit einem Obergeschoss. Auch die Gemeinden Halfing, Söchtenau und Höslwang werden sich als Mitglieder des Mittelschulverbands an der Finanzierung über die Schulverbandsumlage beteiligen. Der aktuelle Planungskostenstand liegt bei 46,32 Millionen Euro. Rund 24 Millionen werden über staatliche Förderungen finanziert. „Die Eigenmittel von rund 22,3 Millionen Euro sind wahrlich eine finanzielle Herausforderung“, so der Bürgermeister. Aber das Gesamtpaket werde dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nach 2026 gerecht. Und es ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges kommunales Bauen: „Ein Schulgebäude aus Holz, Gebäudeklasse 5: Das war vor Jahren fast ein Ding der Unmöglichkeit. Erst die Änderung der Bayerischen Bauordnung 2021 hat hier vernünftige Planungsgrundlagen für uns ermöglicht.“elk