Verkehrstechnisch ist die Gemeinde gut angebunden, der Zusammenschluss mit zehn weiteren Gemeinden zum Rosi-Fahrverbund kommt gut an. 65 Prozent der Kosten kamen im ersten Jahr vom Freistaat, die Förderung soll dann stufenweise über fünf Jahre auf dauerhafte 35 Prozent sinken. „Der ÖPNV sei ein Draufzahlgeschäft, und es sei schwierig, die Rosi kostendeckend zu betreiben“, so der Rathauschef.
Deshalb hofft Murner, dass Vorschläge seitens der Kommunen oder Rosi-Nutzer schneller umgesetzt werden. Es gehe nicht an, dass man nicht spontan zubuchen könne. Allein das Umsetzen des Vorschlags, bei Nichterscheinen Stornogebühren zu erheben, habe über ein Jahr gedauert. Die Rosi sei ein Vorzeigeprojekt, das dürfe man nicht einfach einstampfen.
Wasserleitung
neu verlegt
Im südlichen Bereich von Almertsham zwischen dem Ort und dem Gewerbegebiet wurde die Wasserleitung neu verlegt. Das wurde genutzt, um einen Geh- und Radweg zu bauen.
Die erforderlichen Grundstücksstreifen konnten erworben werden. Die Maßnahme wurde ausgeschrieben und in kurzer Zeit ausgeführt. Der Radweg ist fertig beschildert und wird schon gut genutzt.
Ein flächendeckender Glasfaserausbau für die Gemeinde Höslwang ist erforderlich. Teile des Gemeindegebietes sind bereits mit Glasfaser erschlossen, für die nicht erschlossenen Gebiete soll dies im Rahmen des Bundesförderungsprogrammes nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 ermöglicht werden.
Aktuell sind noch 132 Adressen als unterversorgt zu betrachten. Die Kosten für diesen Ausbau belaufen sich nach einer Kostenschätzung auf knapp 2,5 Millionen Euro, der Eigenanteil der Gemeinde Höslwang macht ein Zehntel der Sommer aus. Mittlerweile liegt der Förderbescheid vor, ein Auftrag über die Beratungs- und Planungsleistungen wurde an die Firma Ledermann erteilt. elk