„Die Planungsarbeiten zum neuen Kinderhaus haben wir letztes Jahr abgeschlossen. Am 21. Januar konnten wir mit dem Neubau beginnen“, freut sich Oberneukirchens Bürgermeisterin Anna Meier über ihr Herzensprojekt. Der Neubau bietet Platz für zwölf Kinder, 25 Kindergartenkinder sowie 15 Hortkinder in der Ganztagsbetreuung. „Mit dem Platz direkt hinter der Schule haben wir einen idealen Ort für das Projekt gefunden. Das Angebot, das wir damit bieten können, wird in Bayern ab dem kommenden Jahr Pflicht. Dass wir diese schon vorher erfüllen können, macht uns stolz“, ergänzt Meier.
Ebenfalls abgeschlossen werden konnte der dritte Bauabschnitt der Breitbandförderung. Der Innenbereich der Gemeinde ist somit bezüglich der Internetanbindung größtenteils gut abgedeckt. Die restlichen Bereiche werden über den vierten Bauabschnitt angeschlossen, für den die Förderung inzwischen genehmigt wurde. „Hier gibt die Telekom dann hoffentlich schnell den Startschuss. Von unserer Seite aus ist alles getan“, so Meier.
„Wir brauchen das Handwerkerdorf“
Wichtig ist der Bürgermeisterin und sicher auch den meisten Bewohnern der Gemeinde das sogenannte Handwerkerdorf. Dabei geht es um Gewerbeflächen, die Betrieben die Möglichkeit der Erweiterung geben und gleichzeitig Raum schaffen für neue Betriebe. Doch wegen der räumlichen Entfernung zum Innenbereich der Gemeinde wurden für das Projekt bisher keine Fördermöglichkeiten genehmigt. Meier erklärt dazu: „Wir können wegen der geografischen Besonderheiten das Handwerkerdorf nur an der angedachten Stelle realisieren und trotz intensiver Bemühungen sind wir auf behördlichem Wege nicht weitergekommen. In diesem Jahr gehen wir das Thema nun politisch an und denken, dass wir die ‚Bremser‘ von der Notwendigkeit des Bauprojektes überzeugen können. Die hatten bisher etwas Schonfrist, weil uns das Projekt mit dem Kinderhaus sehr beansprucht hat, aber das ist ja nun in trockenen Tüchern.“
Dass Oberneukirchen eine tolle Gemeinschaft hat, zeigt sich bei den Feierlichkeiten. „Und mit dieser wunderbaren Gemeinschaft bin ich sicher, dass auch 2025 wieder ein tolles Jahr werden wird. Klar gibt es manchmal kontroverse Diskussionen über das ein oder andere Thema, aber wir gehen immer respektvoll miteinander um und das macht es ja schließlich aus“, betont Anna Meier. ese