Die Kläranlage wurde 1973 erbaut. Sie stößt an ihre Grenzen und entspricht nicht mehr den für die Abwasserbeseitigung geltenden Vorschriften. Sie ausgelegt für 4250 Einwohner und ist zu 100 Prozent ausgelastet.
Stand 2024 hat die Gemeinde Rott am Inn 4374 Einwohner. Dazu gezählt werden die Arbeitnehmer der zahlreichen Firmen.
Die wasserrechtliche Erlaubnis zum Betrieb zum Betrieb der Kläranlage besteht bis in das Jahr 2026. Die Gemeinde ist also gezwungen, zu handeln, um eine ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung zu gewährleisten. Die Planungsphase läuft. Die neue Kläranlage soll für 7500 Einwohner geplant werden. Es ist ein zweites Kombibecken geplant. Ein Maschinenhaus mit moderner Technik muss errichtet werden. Es braucht eine Klärschlammlagerhalle und eine Belebungsanlage. Das bestehende Betriebsgebäude wird aufgestockt.
Ausschreibungen
folgen heuer
Die Kostenschätzung liegt derzeit bei 7,5 Millionen Euro. Es kann keine Förderung beantragt werden, deswegen müssen die Kosten durch Gebühren und Beiträge gegenfinanziert werden. Heuer werden die Ausschreibungen für die Maßnahmen erfolgen. Die Baumaßnahmen finden 2026 und 2027 statt. hri