Mammutprojekt Kinderbetreuung

von Redaktion

Mit rund neun Millionen Euro ist der Neubau des Hauses für Kinder ein Mammutprojekt und wohl die bedeutendste Investition in die Zukunft. „Das ist das größte Hochbauprojekt, dass die Gemeinde je in Angriff genommen hat“, sagt der Bürgermeister.

Neubau in
Holz-Hybrid-Bauweise

Der Eigenanteil dürfte nach derzeitigem Stand bei etwa 6,9 Millionen Euro liegen. Der Neubau in nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise mit PV-Anlage zur Eigenstromversorgung und Einspeisung schafft mit der integrierten Vereinsetage im zweiten Obergeschoss auch die notwendige Raumkapazität in der Grundschule für die kommende offene Ganztagsschule (OGTS), die 2026 anlaufen soll.

Bisher waren hier einige Räume vereinsmäßig genutzt. Die Fertigstellung ist zum Beginn des neuen Kindergartenjahres geplant. Die Trägerschaft verbleibt bei der katholischen Kirchenstiftung, die auch für die Personalgewinnung zuständig ist.

Unabhängig davon freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Ameranger Dorfmusik und die Trachtler auf ihr neues Domizil. Im Dachgeschoss erwarten sie neue, großzügige Vereinsräume. Die Kostenberechnung für den Neubau des Hauses für Kinder und Vereine sah ursprünglich Gesamtkosten in Höhe von 8,9 Millionen Euro vor. Nach der Beauftragung zusätzlicher Leistungen zur Erfüllung der QNG/DGNB als nachhaltiges Gebäude erhöhten sich die Gesamtkosten auf 9,21 Millionen Euro. Bisher wurden Leistungen mit einer Auftragssumme von rund 7,28 Millionen Euro vergeben.

Im Haushaltsplan 2025 sind Ausgaben in Höhe von 3,08 Millionen Euro beim Kinderhaus und 790000 Euro beim Vereinsgebäude veranschlagt. Bezüglich der Förderung rechnet die Kämmerei mit einer Teilauszahlung in Höhe von einer Million Euro im Haushaltsjahr. Insgesamt wird mit Fördermitteln in Höhe von etwa 2,8 Millionen Euro gerechnet.

Die Entwicklung des städtebaulichen Konzepts für das verbleibende rund 3500 Quadratmeter große Areal im Bereich der Sportanlagen geht weiter. Die Erschließung des „Vodermaiergartens“ samt Fußgängerbrücke über den Dorfbach zur Anbindung an die Dorfmitte soll bis zum Jahresende erfolgen. ca

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