Feuerwehr Schönbrunn-Fürholzen feiert Jubiläum

von Redaktion

Auch in den Ortsteilen gab es im vergangenen Jahr Grund zu feiern. An allen Festtagen ein volles Zelt hatte die Feuerwehr Schönbrunn-Fürholzen zu ihrem 150. Jubiläum. Trotz Landkreisgrenze durch die Gebietsreform haben sich die Floriansjünger nicht spalten lassen.

Zwei Landkreise
vertreten

So sind nicht nur zwei Gemeinden, sondern sogar zwei Landkreise vertreten. Gehört Schönbrunn zur Gemeinde Sankt Wolfgang und damit dem Landkreis Erding an, ist Fürholzen der Gemeinde Kirchdorf und damit dem Landkreis Mühldorf zugeordnet. Dass diese Grenzen für die Floriansjünger nicht existieren, belegt die langjährige Geschichte.

Seit 22. Juli 1874 existiert die Feuerwehr Schönbrunn-Fürholzen, damals mit einer Mannschaftsstärke von 95 aktiven Feuerwehrleuten. Sei es ein Brand im Jahr 1953, bei dem beim Versuch, ein Wespennest auszuräuchern, ein gesamter Heustadl abgebrannt war, die Verwüstungen durch die Orkanstürme im Spätwinter des Jahres 1990, immer wiederkehrende Hochwasserkatastrophen oder ein Großeinsatz am Königssee im Jahr 2019 zur Bewältigung des Schneechaos – die Feuerwehr Schönbrunn-Fürholzen ist seit 150 Jahren stets bereit für den Dienst am Nächsten.

„Wenn die Schönbrunner feiern, dann hören sie nicht mehr auf“, sagte Bürgermeister Ullrich Gaigl aus St. Wolfgang und blickte dabei nicht nur auch die vergangenen Festtage zurück, sondern auch auf das Weinfest der Schützen und die Landjugend-Party voraus. Denn mit der Festwoche haben die Floriansjünger nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Wehr bewiesen, sondern auch mit den Ortsvereinen und umliegenden Feuerwehren. „Ein gelungenes Fest und an allen Tagen ein volles Zelt“, zeigte sich Vorsitzender Josef Reithmaier stolz über die Jubiläumsfeier. jof

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