Natürlich muss auch ein Elektroauto immer wieder in die Werkstatt: zur Inspektion, zur Wartung oder zu einer Reparatur. Was dabei jeweils gemacht wird, erläutern die Experten der EnBW.
Inspektion: Der Ist-Zustand wird überprüft, eventuelle Mängel werden festgestellt. Beim E-Auto gehören zur Prüfung Reifen, Beleuchtung, Unterboden, Elektronik, Batterie und Klimaanlage. Je nach Vorgabe des Herstellers, spätestens aber alle zwei Jahre, sollte das Auto in die Werkstatt. Bei einigen Herstellern bzw. Modellen gibt es ein sogenanntes Over-the-Air-Update. Dabei können Diagnosen wichtiger Bauteile erstellt, Fehler behoben und Software-Updates aufgespielt werden. Den Werkstattbesuch ersetzt dies aber nicht.
Wartung: Da bestimmte Arbeiten wie Öl- und Ölfilterwechsel sowie Kontrolle der Abgasanlage bei E-Autos wegfallen, sind der Zeitaufwand und dementsprechend die Kosten geringer. Wurden bei der Inspektion Mängel festgestellt, werden diese behoben, um das Fahrzeug im Soll-Zustand zu erhalten. So wird Qualität erhalten und langfristig an Kosten gespart.
Reparatur: Hierbei werden vorhandene Schäden behoben. Am teuersten wird es, wenn der Akku beschädigt ist. Bei manchen Anbietern kann man deswegen eine spezielle Versicherung abschließen, die bei Bedarf nach Ablauf der Garantie einspringt. Kühlsystem, Bremsanlage, Ladekabel und Reifen sind bei Stromern höherem Verschleiß ausgesetzt. vP