Eine Messe neben der Kinoleinwand – das wird für die Teilnehmer wie für das Kino-Team außergewöhnlich. Die Betriebsleiterin des Rosenheimer Kinopolis, Janet Breucker, berichtet im Interview von Herausforderungen und Besonderheiten.
Eine Azubimesse in einem Kino – inwiefern verspricht das, für die beteiligten Jugendlichen und Firmen ein besonderes Erlebnis zu werden?
Ein Filmtheater ist immer etwas Besonderes, wir grenzen uns ab von traditionellen Veranstaltungsorten wie Kongresshallen oder klassischen Tagungsräumen. Gerade für Jugendliche ist Kino immer noch etwas Besonderes. Durch unsere Hallen schwingt immer etwas Hollywood-Flair. Die lockere Atmosphäre in einem Kino wird es für die Mitarbeiter der Ausstellerfirmen angenehmer und entspannter machen. In einem schönen Ambiente lassen sich Gespräche gleich wie von selbst führen.
Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie?
Wir freuen uns auf eine professionelle Azubimesse. Wir wünschen uns spannende Vorträge, tief gehende Gespräche für die Schüler und ausstellenden Firmen im besten Fall für den einen oder anderen ein positives Happy End in Form einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz. Eine kontinuierliche wiederkehrende Azubimesse wäre sicherlich auch wünschenswert und im Sinne der Jugendlichen.
Inwiefern ist eine Messe im Kino auch für Sie spannend?
Besonders ist auf jeden Fall, dass die wenigsten um diese frühe Uhrzeit je in einem Kino unterwegs waren. Auch für uns sind das gewöhnungsbedürftige Zeiten, wenn wir um 8.30 Uhr die Türen aufsperren.
Da hängt viel von der Organisation ab. Ist die Reinigungsfirma vier Stunden vor der normalen Zeit fertig? Haben wir genügend Mitarbeiter für die ungewöhnliche Uhrzeit zur Verfügung? Es weicht schon vieles vom „Normal“ ab. Das werden wir mit viel Routine und Teamgeist meistern. Zudem stehen wir dem OVB-Orga-Team und den ausstellenden Firmen mit Rat und Tat zur Seite. Wie sagt man so schön „es ist nicht unser erstes Rodeo“!