Reserven für den Sanierungfall

von Redaktion

Eigentümer sollten Rücklagen bilden

Der Warmwasserspeicher leckt, ältere Fenster sollen ausgetauscht werden oder die Anschaffung einer Wärmepumpe ist geplant. Wofür Eigentümer ihre Rücklage einmal brauchen werden, ist unterschiedlich. Ohne Rücklagen jedoch können Reparaturen oder Sanierungsmaßnahmen zur Herausforderung werden. Faustregel: Je nach Alter und Zustand der Ausstattung eines Hauses sollte man idealerweise jährlich ein bis 1,5 Prozent des Immobilienwertes beiseitelegen, also bis zu 6000 Euro bei einem Immobilienwert von 400000 Euro.

Wichtig ist die Planungssicherheit

„Der Bausparvertrag ist genau dafür gedacht, in kleinen Schritten Eigenkapital für spätere Investitionen aufzubauen“, erläutert Holm Breitkopf von der BHW Bausparkasse. Der Anspruch auf das Bauspardarlehen, bei dem die Zinsen von Anfang an festgeschrieben sind, schützt Eigentümer in Zeiten schwankender Hypothekenzinsen. „Bausparen verschafft Planungssicherheit, gerade wenn das Darlehen zum Beispiel erst in sieben oder zehn Jahren gebraucht wird“, so Breitkopf. Durch die Bausparförderung beteiligt sich der Staat am Aufbau von Eigenkapital. Bausparer können – je nachdem, wie hoch ihr zu versteuerndes Einkommen ist – die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage auf vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers erhalten. Auch die Riester-Förderung auf spezielle Produkte kann eine Option sein. Für den Fall, dass sie das Darlehen schneller benötigen, als ursprünglich geplant, können Bausparer vorsorgen. Bei modernen Tarifen haben sie unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten, um die Zuteilung zu beschleunigen und ein Darlehen zu beantragen. Beratung einzuholen lohnt sich. Bhw

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