Eine Feuerwehr, zwei Standorte

von Redaktion

Die Wasserburger Stadtfeuerwehren

Längst hat die Feuerwehr nicht mehr nur die Aufgabe, Brände zu löschen. Mittlerweile wird sie zu einer Vielzahl an Einsätzen gerufen. Oftmals sind die Feuerwehrfrauen und -männer dabei hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Einsatzkräfte der beiden Stadtfeuerwehren ihren Dienst an der Gemeinschaft freiwillig erfüllen.

Für die Stadt Wasserburg übernehmen den Dienst am Nächsten die circa 140 aktiven Mitglieder der beiden Feuerwehrstandorte Wasserburg und Reitmehring, die durch ihre Lage das gesamte Stadtgebiet abdecken. Ständiges Üben und Weiterbilden, um Wissen und Können zu vertiefen, sowie eine gute technische Ausrüstung bilden die nötige Grundlage, um die jährlich circa 250 Einsätze bewältigen zu können.

Hervorzuheben ist die gemeinsame Alarmierung bei Bahn- und Gefahrgutunfällen, zu denen die beiden Wehren im nördlichen Landkreis Rosenheim sowie auch überörtlich ausrücken. Auch außerhalb des Einsatzgeschehens zeigt sich die enge Verbundenheit beider Wehren durch regelmäßige Stammtische und Treffen zum Erfahrungsaustausch, aber auch durch gemeinschaftliche Übungen.

Neubau in der
Altstadt

Bei beiden Wehren gibt es mittlerweile erhebliche Platz- und Gebäudeprobleme. Während der Neubau eines Feuerwehrhauses in der Altstadt beschlossen ist und auch bereits die Detailplanungen vorangeschritten sind, gibt es für das Gebäude in Reitmehrung noch keine spruchreife Lösung.

Seit 2022 wird die Altstadtwehr von Timo Paul, mit 23 Jahren dem jüngsten Kommandanten in Bayern, geleitet. Unterstützt wird er von seinen Stellvertretern Maximilian Labsch und Heinrich Lir. Trotz ihres Alters vereint die Kommandantur viel Erfahrung und so steht die Mannschaft geschlossen hinter ihrer Führung. Ebenso engagiert wird die Feuerwehr Attel-Reitmehring von den Kommandanten Thomas Lerch und Thomas Rücker geführt.

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