Wer baut, kauft oder modernisiert, kann das Budget im eigenen Bundesland mit attraktiven Förderungen aufbessern. Vorausgesetzt, man hat den Durchblick. Von der Erstinformation bis zur Baumaßnahme sind dabei einige Punkte zu beachten.
•Mit einer Internetrecherche in Förderdatenbanken kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Informationen gibt es zudem direkt bei den Landesbanken.
•Konditionen können sich ändern. „Programme gelten teilweise für einen begrenzten Zeitraum oder so lange, bis die geplanten Etatmittel ausgeschöpft sind“, betont Krzysztof Pompa von der BHW Bausparkasse. „Auch die aktuellen Zinssätze sollten Interessierte im Auge behalten.“
•Anträge können bei vielen Programmen direkt gestellt werden. Das ist zum Beispiel beim Bayerischen Wohneigentumsprogramm der Fall. „Andere Mittel müssen über eine Bank oder Bausparkasse beantragt werden“, so der Experte von BHW.
Zuständige Behörden finden sich je nach Bundesland in Stadtbezirken oder im Landkreis. Dort erhält man Auskunft, ob und unter welchen Bedingungen man am gewünschten Standort Unterstützung erhalten kann.
•Städte und Gemeinden bieten ebenfalls Förderungen an. So wollen 119 Kommunen in vielen Teilen der Republik junge Leute zum Altbauerwerb animieren und so alte Dorfkerne lebendig halten. Der Ansatz macht bundesweit Schule.
•Es lohnt sich, zum Beispiel eine Beratungsstelle von Kommune oder Landkreis einzuschalten. Sie kann klären, welche Fördermittel am besten zum konkreten Projekt passen. Bhw