Bergwalderlebnis am Frillensee

von Redaktion

Spannende Wanderung mit 20 Mitmachstationen

Vor dem Start der Tour sollte man einen Abstecher ins Forsthaus machen – dort kann man sich gegen Kaution ein Thermometer und eine Sanduhr holen, wichtige Utensilien für eine der vielen „Erlebnisstationen“. Gut ausgerüstet geht es dann immer dem Salamander-Symbol nach, das durch den Bergwald führt. Langweilig wird es nie, denn immer wieder taucht unvermittelt eine der 20 Stationen auf. Hier kann man unterschiedliche Untergründe auf dem Barfußpfad spüren, die Wassertemperatur im (eis-)kalten Bach prüfen und vieles mehr.

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Forsthaus Adlgaß, 805 m (Navi: 83334 Inzell, Adlgaß 1) oder direkt an der Straße kurz nachdem die Auffahrt zum Forsthaus abzweigt. Von der A8-Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf auf der B306 Richtung Inzell/Schneizlreuth/Berchtesgaden. In Inzell auf Höhe des Rathauses links in die Adlgaßer Straße einbiegen, auf dieser 4,4 km bis zum Forsthaus.

Gehzeit: 3 Stunden

Distanz: 6,1 km.

Höhenunterschied: 200 m.

Ausrüstung: Wanderschuhe mit Profilsohle, Wechselkleidung, da viele Stationen am Bach sind. Genug Proviant mitnehmen; keine Einkehr auf der Tour.

Anforderungen: ab 4 Jahren. Leichte Wanderung auf Forstwegen und schönen Waldpfaden, nur ein überschaubares Stück weist eine nennenswerte Steigung auf. Im Winter wird der Pfad nicht gepflegt, abseits der Forststraße sind die Abschnitte in der schneereichen Gegend meist nicht begehbar.

Einkehr: Forsthaus Adlgaß am Ausgangspunkt mit Spielplatz und großer Wiese (Adlgaß 1, 83334 Inzell, Tel. +49 8665483, forsthaus-adlgass.de).

Hinweis: Einen Plan der einzelnen Stationen findet man unter inzell.de/bergwald-erlebnispfad. Der Frillensee liegt im Naturschutzgebiet, deshalb darf dort nicht gebadet werden.

Tourenbeschreibung:

Hinter dem Forsthaus Adlgaß (1) sehen wir auf einer Übersichtstafel den Wegverlauf. Anschließend folgen wir dem Wegweiser ein kurzes Stück am Waldrand entlang, bis ein Tor den Beginn des Erlebnisweges markiert. Ab jetzt wandern wir durch den Wald. Nach wenigen Minuten führt der Erlebnisweg nach links ein Stückchen vom Forstweg weg und wir erkunden einen Barfußpfad (2). In einer Schleife kehren wir dann wieder zum Forstweg zurück und gehen über die nahe Brücke. Gleich dahinter wartet eine spannende Wasserstation. Nun folgt das einzige längere Stück, das ohne Stationen etwas eintönig auf der Straße verläuft. Immerhin haben wir den munteren, ziemlich kalten Gebirgsbach unmittelbar neben uns. Der Feuersalamander weist dann einen schmalen Weg nach links bergauf (3). Wir folgen diesem wenige Kehren bergauf und dann relativ eben durch den Wald, genießen durch Fernrohre besondere Einblicke und ertasten hinter kleinen Türchen geheimnisvolle Dinge. Anschließend laufen wir wieder bergab zum Bach (4).

Anschließend folgen wir wieder dem breiten Forstweg, die Erlebnisstationen locken jetzt aber in kurzen Abständen. Kurz hinter der Schiffsbaustelle können wir uns links oberhalb des Weges noch an einem schönen Picknickplatz stärken.

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