Wie haben Sie den Moment erlebt, als Sie wussten: Geschafft?
„Ich habe mich sehr gefreut, aber konnte es nicht wirklich glauben. Ich habe es erst nach und nach realisiert.“
Nach dem Empfang der Krone und Schärpe von Ihrer Vorgängerin – was war das für ein Gefühl, und sind Sie schon gespannt auf Ihr offizielles Königinnen-Dirndl?
„In dem Moment war es dann irgendwie wirklich offiziell, und ich habe mich sofort wohlgefühlt. Als Volksfestkönigin bekomme ich fünf Dirndl-Outfits von ,Country Line‘ und freue mich schon extrem darauf. Es ist ein großer Schritt Richtung Volksfest. Ich kann es kaum mehr erwarten.“
Das Volksfest ist für Sie schon seit Kindheitstagen etwas Besonderes. Gab es einen Schlüsselmoment aus Ihrer Kindheit am Volksfest, an den Sie gerne zurückdenken?
„Das gemeinsame Fertigmachen mit der Familie vor allem vor den Umzügen. Es hat sich dort schon jeder auf das Volksfest gefreut und konnte es kaum mehr erwarten. Ich habe dort meiner Verwandtschaft die Haare geflochten, was schon immer ein großes Hobby für mich als Kind war.“
Sie waren als Taferldirndl mit der Trachtenkapelle Teil des großen Umzugs. Wie prägend war diese Erfahrung für Sie?
„Ich erinnere mich sehr gerne zurück. Ich war dadurch nicht einfach nur Besucher, sondern mitten drin im Geschehen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.“
Mögen Sie Bier?
„Auf jeden Fall! Auf jedem Fest und natürlich auch auf dem Volksfest ist das Erste, nach dem ich greife, das Bier.“
Mit welchen Eigenschaften, glauben Sie, konnten Sie die Jury besonders überzeugen? Was ist „das kleine Extra“, das Sie mitbringen?
„Ich habe mich nicht verstellt und dadurch meine Leidenschaft für das Volksfest deutlich machen können. Ich war einfach so, wie ich bin – und Gott sei Dank konnte ich damit die Jury überzeugen!“
Wie möchten Sie während Ihrer „Regentschaft“ das Volksfest aktiv mitgestalten und nach außen tragen?
„An den elf Tagen Volksfest muss ich sehr oft präsent sein und auch viele Leute treffen. Ich möchte diese mit einem Lächeln willkommen heißen und sie für das Mühldorfer Traditionsvolksfest begeistern.“
Auf welche Programmpunkte oder Aufgaben als Volksfestkönigin freuen Sie sich am meisten – gibt es einen Termin, dem Sie ganz besonders entgegenfiebern?
„Ich freue mich besonders auf die Bierprobe, die noch vor dem Volksfest stattfindet. Dort lerne ich die Volksfest-Verantwortlichen besser kennen und es ist nach den Sponsorentagen der letzte große Termin vor dem Volksfest.
Auch die elf Tage Volksfest mit allen Aufgaben, die dort auf mich warten, kann ich kaum mehr erwarten.“
Haben Sie ein Rezept, wie Sie den oft vollen Terminkalender einer Volksfestkönigin bewältigen können?
„Ich habe sowieso geplant, mir für diese Zeit Urlaub zu nehmen. Ich bin auch gerne und viel unter Menschen. Daher ist für mich der volle Terminkalender etwas, auf das ich mich freue.“
Die Jury lobte das Charisma und die Begeisterung aller Kandidatinnen. Wie haben Sie den Wettbewerb unter acht Bewerberinnen erlebt – gab es ein starkes Miteinander?
„Ja, gleich zu Beginn verstanden wir uns sehr gut. Natürlich waren wir alle aufgeregt, aber wir haben uns gegenseitig Mut zugesprochen. Das hat mir sehr geholfen.“
Gibt es eine bayerische oder Mühldorfer Tradition, die Sie als neue Volksfestkönigin ganz besonders weitertragen möchten?
„Als Mühldorfer Tradition würde ich den Schützen- und Trachtenzug bezeichnen. Es kommen dort viele volksfestbegeisterte Bürger und Vereine zusammen. Darauf freue ich mich mit am meisten.“