Waldkraiburg – Die Stadt Waldkraiburg blickt auf bewegte Wochen zurück. Zwei Großveranstaltungen, wichtige Zukunftsprojekte und neue Perspektiven für den Wirtschaftsstandort prägen die aktuelle Entwicklung der 25000-Einwohner-Stadt.
„Hinter uns liegen großartige Wochen, die einmal mehr gezeigt haben, was Waldkraiburg ausmacht: Zusammenhalt, Engagement und Gemeinschaftsgeist“, resümiert Pötzsch die jüngsten Festivitäten.
Volksfest und
Jubiläumswochen
Sowohl das Volksfest als auch das Jubiläumswochenende hätten die Stadt auf besondere Weise belebt. Auch wenn das Wetter beim Jubiläum einige Planänderungen erzwang und das Familienfest „Der Sommer zieht durch die Stadt“ abgesagt werden musste, überwog die positive Resonanz.
Angespannte
Haushaltslage
Die Entwicklung der Stadt steht dabei nach wie vor vor besonderen Herausforderungen. „Die Haushaltslage bleibt angespannt“, erklärt der Bürgermeister. Die jüngste Nachricht über deutlich sinkende Gewerbesteuereinnahmen verschärfe die Situation zusätzlich. „Das bedeutet: Wir müssen noch konsequenter priorisieren und uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren“, so Pötzsch. Dabei gelte es, die Pflichtaufgaben zu erfüllen und gleichzeitig freiwillige Leistungen so gut wie möglich aufrechtzuerhalten.
Bürgerliches
Engagement
Ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement zeigt sich beim Waldbad, das zur Badesaison 2025 wieder öffnete. „Die Stadt hätte die Wiederinbetriebnahme finanziell nicht stemmen können“, gibt Pötzsch zu. Nur dank zahlreicher Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer sei der Neustart möglich gewesen. Auch wenn das Wetter bisher nicht optimal mitspielte, wird das Angebot an warmen Tagen gut angenommen.
Neues
Forschungszentrum
Positive Signale kommen vom Wirtschaftsstandort: Die Technische Hochschule Rosenheim und die Firma NETZSCH Chemie-Messgeräte haben die Gründung eines gemeinsamen Forschungszentrums für Messtechnik in Waldkraiburg beschlossen. „Das ist ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort – und eine große Chance für die ganze Region“, betont Pötzsch.
Die Verbindung von Forschung und Praxis schaffe neue Perspektiven für Innovation, Technologietransfer und Fachkräftesicherung.
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