Ein Prosit auf eine friedliche Wiesn!

von Redaktion

Hmta, hmtata, hmtata – ah, habt‘s mich beim Üben erwischt! Ich schunkle mich schon ein bisserl ein, geht doch jetzt meine allerliebste Zeit los! In wenigen Tagen heißt es wieder: „O‘zapft is zum Rosenheimer Herbstfest!“

Zur Einstimmung habe ich, während andere in den Ferien nach Italien, Kroatien oder Spanien gereist sind, in den vergangenen Wochen meine Runden über die Loretowiesn gedreht. Das Hämmern und Bohren vom Aufbau ist die reinste Musik in meinen Ohren! Es begeistert mich immer wieder, wie aus dem Nichts Fahrgeschäfte, Stände, das Johann Auer, Tatzlwurm, Bierbichler, Stadl und das Flötzinger-Festzelt entstehen, und sich der Parkplatz in den für mich schönsten Festplatz der Welt verwandelt. Endgültig beschleunigt sich mein Puls, wenn das Wiesntor aufgebaut ist!

Zu guter Letzt kommen mit den Schaustellern lieb gewonnene Freunde für die besten zwei Wochen im Jahr zu Besuch. Manche von ihnen kenn‘ ich schon, seit sie als Jugendliche bei ihren Eltern mitgeholfen haben. Jetzt sorgen sie selbst teilweise schon seit Jahrzehnten dafür, dass die Besucher bei uns in Rosenheim eine narrisch gute Zeit erleben!

Und da kann sich in der Welt noch so viel ändern, das ist sicher: Die Rosenheimer Wiesn war, ist und bleibt ein gemütlicher, geliebter Treffpunkt für alle und jeden! Hier trifft man sich nach den Ferien wieder, freut sich über alte Bekanntschaften und neue Freunde.

Bei uns ist die Welt noch in Ordnung! Ob das am süffigen Gerstensaft, am herausragend guten Essen, der zünftigen Musik, den vergnüglichen Fahrgeschäften oder ganz einfach an der berühmten boarischen Gmiatlichkeit liegt? G’wiß weiß ich nur eins: Am Samstag hebe ich mit all meinen Freunden und solchen, die es werden wollen, meine Mass auf eine friedliche Wiesn 2025 und stimme wie alle Jahre ein Prosit der Gemütlichkeit an!

I gfrei mi auf Euch!

Euer Wiesnigel

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