Feiern beim Flötzinger: Das gehört in Rosenheim zum schönen Wiesnbrauchtum wie Hopfen und Malz zum süffigen Bier.
Jede Tradition ist allerdings nur so gut wie der kluge Fortschritt, der Beständigkeit erst möglich macht. Die Kunst, sachte zu modernisieren und gleichzeitig althergebrachte und lieb gewonnene Werte hochzuhalten und zu pflegen, beherrscht Brauerei-Geschäftsführerin Marisa Steegmüller wie keine andere. Sie und das Team der Flötzinger Brauerei haben sich wieder spannende Neuheiten einfallen lassen, auf die sich Flötzinger-Stammgäste und solche, die es werden wollen, freuen können.
Direkt neben der Musiktribüne gibt es heuer einen neuen Bereich zum Feiern: 25 Biertische wurden aufgelöst, um Platz für einen lockeren Stehbereich zu schaffen. „Hier können die Leute bequem einen Pfiff trinken, ratschen und der Musik lauschen“, erklärt Marisa Steegmüller.
Neu ist auch die Möglichkeit, mit der EC-Karte bezahlen und Tische online reservieren zu können – „die Digitalisierung ist auch bei uns auf dem Vormarsch“, stellt Marisa Steegmüller fest.
Natürlich können Bierzeichen nach wie vor ganz analog im liebevoll gestalteten Festzeltbüro abgeholt werden.
So viel sich auch ändern mag, das Wichtigste bleibt beim Flötzinger immer gleich: der preisgekrönte Gerstensaft, das schmackhafte Essen, die zünftige Musik, die griabige Gesellschaft und vor allem die familiäre Atmosphäre, der direkte, persönliche und freundliche Kontakt zu den Gästen. Deshalb bleiben auch heuer einige Tische unreserviert. „Das ist zwar nicht ganz ohne Risiko“, erklärt Marisa Steegmüller.
Schließlich könnten die Plätze bei schlechtem Wetter leer bleiben.
Aber der Flötzinger Brauerei ist es wichtig, dass auch Spontanbesucher eine Chance auf einen guten Platz auf der Wiesn haben – ein deutlicher Beweis für die herzliche Gastlichkeit, die beim Flötzinger gepflegt wird, und eine Einladung an alle, die sich einfach treiben lassen wollen.
Das gesamte Flötzinger-Team freut sich schon unbandig darauf, mit allen Gästen zusammen die Neuerungen auszuprobieren – vor allem aber den Masskrug zu heben und ein „Prosit der Gemütlichkeit“ anzustimmen.kmz