Gemeinde übernimmt Kindergarten

von Redaktion

Nicht nur zu feiern versteht die Gemeinde mit ihren gut 4300 Einwohnern. Auch im Bereich der Verwaltung ist man sehr aktiv. Aktuell findet zum Beispiel in der ersten Septemberwoche die offizielle Übergabe der Trägerschaft des örtlichen Kindergartens Kloster St. Franziska an die Gemeinde statt.

Damit stehen in Edling drei Einrichtungen zur vorschulischen Betreuung des Nachwuchses zur Verfügung. Denn nach 68 Jahren verließen die letzten kirchlichen Aktiven, die Schwestern Paula und Agnes, zum 31. Juli offiziell Edling. Nur eine Schwester blieb noch kurz für eine reibungslose Übergangszeit vor Ort.

Leicht ist dem Orden der Rückzug aus der Gemeinde nicht gefallen, das wurde mehrfach betont. Besonders Schwester Marianne, die viele Jahre den Kindergarten leitete, wird vielen Edlingern in dankbarer Erinnerung bleiben. Das zeigte sich schon Ende Juli anlässlich der offiziellen Verabschiedung der Schwestern der „Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe“.

Vor allem Bürgermeister Matthias Schnetzer freute sich über die schnelle Entscheidung seines Gemeinderats, die Immobilie zu erwerben und das Personal weiter zu beschäftigen, damit der Kindergarten bestehen bleiben könne. „Denn diese Einrichtung ist eine gewaltige Unterstützung für die Familien im Ort“, betonte er.

Drei erste Klassen
gebildet

Besonders freut den Bürgermeister auch, dass zum Schuljahresbeginn diesmal drei erste Klassen gebildet werden konnten, ein erfreulicher Trend in der heutigen Zeit.

Rathaus: Fortschritte
mit Erweiterungsbau

Fortschritte macht der Erweiterungsbau des Rathauses. Es wird derzeit fleißig auch im Außenbereich gearbeitet. Ende des Jahres sollte nach Plan alles fertig sein und auch die Arztpraxis im Erdgeschoss bezogen werden können.

Parallel zu dieser Baumaßnahme wird das bestehende Rathaus weiter umgebaut. Wer die Zuständigen der Gemeindeverwaltung in ihren Büros finden will, hat zwar ein kleines Labyrinth durch die Baustelle zu überwinden, aber die Hoffnung auf baldige Beendigung der Umbauten hält alle bei Laune. Im ersten Quartal 2026 soll alles in neuem Glanz erstrahlen. Ein Tag der offenen Tür wird dann auch den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, sich alles anzuschauen, was da an Neuem eingebaut wurde.

Auch das Krippnerhaus ist einer der Schwerpunkte des Edlinger Gemeindeentwicklungskonzepts, mit dem sich eine Arbeitsgruppe seit April 2023 beschäftigt. Bis zum Jahr 2040 reichen hier die Planungen. „Wie soll sich unsere Gemeinde in diese Zukunft hin entwickeln?“, ist im Vorwort des Konzepts zu lesen.

Pläne für das
Krippnerhaus

Beim Krippnerhaus gibt es zwei Schwerpunkte: einen fest installierten, behindertengerechten Zugang und die Gestaltung des Vorplatzes inklusive der Parkplatznutzung. Denn einig ist man sich, dass eine Verbesserung im Zugang für Menschen mit einer Behinderung wichtig ist. Dazu könnte zum Beispiel gehören, einen der größeren Seiteneingänge des Saals umzubauen, denn diese sind jetzt schon breiter und dadurch für Rollstühle besser geeignet. kr

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