Welche neuen Skills brauchen Auszubildende in einer Ausbildung, die sich stark digital verändert?
In vielen Berufen gehört heute der Umgang mit Computerprogrammen und digitalen Steuerungen ganz selbstverständlich dazu. Unsere Auszubildenden lernen deshalb nicht nur handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch, wie man spezielle Software anwendet oder moderne Geräte miteinander vernetzt – zum Beispiel im Bereich der Gebäudetechnik mit Smart-Home-Systemen. Genauso wichtig ist uns aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, sich sicher im Internet zu bewegen. Dazu gehört, persönliche Daten zu schützen, rechtliche Vorgaben einzuhalten und zu verstehen, welche Folgen es haben kann, wenn man etwa Bilder oder Kommentare ins Netz stellt. Themen wie Cybermobbing oder der Umgang mit falschen Informationen werden deshalb ebenfalls im Unterricht behandelt.
Welche Vor- und eventuell Nachteile bringen stark digitalisierte Ausbildungsinhalte für die Arbeit in den Berufsschulen und die praktische Umsetzung in den Betrieben?
Vorteile der Digitalisierung sind zum Beispiel eine bessere Vorbereitung auf moderne Arbeitswelten und effizientere Lernmethoden, zum Beispiel durch Simulationen oder digitale Lehrmittel.
Ein Nachteil einer stark digitalisierten Ausbildung ist, dass die Voraussetzungen in den Betrieben unterschiedlich sind. Manche arbeiten schon mit modernster Technik, andere weniger. Dadurch bekommen Auszubildende nicht überall die gleichen Erfahrungen mit. Aber auch die Berufsschulen müssen mit dem digitalen Fortschritt mithalten können, um die Ausbildung auf hohem Niveau zu halten.