Kunst zum Entdecken und Mit-nach-Hause-Nehmen gibt es auf der ARTMUC im Münchner Norden.
Die Herbstausgabe der ARTMUC Kunstmesse präsentiert erstmals Kunst aus der ganzen Welt in einer Ausstellung vom 10. bis 12. Oktober im Münchner Norden.
Seit zwölf Jahren fokussiert sich die ARMTUC als internationale Kunstmesse auf die Präsentation eines weltweiten Querschnitts zeitgenössischer Kunst. Dabei geht es vor allem um internationale Vielfalt, Freiheit und subjektive Interpretationen kultureller Aspekte. Bei der aktuellen Ausgabe präsentiert die ARTMUC mehr als 180 Aussteller, Galerien und internationale Projekte – dieses Mal quer aus der ganzen Welt: aus Indien, Taiwan, Thailand, ganz Europa und Südamerika.
Erstmals nehmen neben international agierenden Galerien, die unter anderem auch auf der ART Karlsruhe aktiv sind, neue Projekte wie das indische Start-up NALOM teil, um kulturelle Textilkunst aus Indien zu präsentieren. Das auf der ARTMUC präsentierte Spektrum reicht von Malerei, Skulpturen, Collagen, Fotografien bis hin zu digitaler Kunst.
Die ARTMUC ist nicht nur das bedeutendste Kunstevent Bayerns, sondern auch ein großes Meet & Greet, bei dem die Besucher die Chance haben, die ausstellenden Künstler, Galerien und Projekte direkt anzusprechen. Und wenn ein Kunstwerk gefällt, darf man es natürlich vor Ort kaufen, mit nach Hause nehmen und in der eigenen Wohnung aufhängen.
Zu den internationalen Höhepunkten gehören folgende Künstler.
Fliegende Installation
Die fliegende Installation „Under Butterfly Wings“ der international aktiven Künstlerin Rungploy Lorpaitoon aus Thailand thematisiert, wie selbst kleinste alltägliche Erfahrungen das „Ich“ formen können. Die Installation präsentiert lebendig aussehende, kugelähnliche Objekte, die von der Decke hängen und wie einzelne Blasen aussehen. Jede Blase steht dabei für ein bestimmtes Erlebnis der Künstlerin aus ihrem bisherigen Leben – freudig, schmerzhaft oder still und leise.
Die Blasen schweben wie konservierte Gefühle im Raum, brechen das Licht und werfen Schatten mit emotionaler Tiefe. Rungploy nutzt dabei „Bubble Memories“ – das sind weiche, skulpturale Formen, die durch eine wärmebasierte Technik mit Organza entstehen. Mit ihrem Hintergrund im Modedesign bringt Rungploy ein tiefes Verständnis für Materialverhalten in ihre künstlerische Arbeit ein.
Textilkunst aus Indien
NALOM Projects ist eine Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, alte und vom Aussterben bedrohte indische Kunstformen und Handwerkskunst wiederzubeleben. Für die Gründer, Amrita & Tarun, ist es eine Initiative, die die Kluft zwischen Kunst und Kunstliebhabern überbrückt, indem sie tragbare Kunstwerke als Medium nutzen.
Als indisches Start-up eröffnet NALOM auf der ARTMUC München seine Türen für die Welt. Die erste Kollektion von NALOM ist eine Auswahl exquisiter Seidenschals, die zwei alte Kunstformen zelebrieren – „Kalamkari“ und „Madhubani“. Diese über Generationen weitergegebenen Volkskunsttechniken sind in der indischen Mythologie, Folklore und Natur verwurzelt. Beide Techniken stammen aus einigen der entlegensten Dörfer Indiens und werden von Frauen aus Aresan praktiziert.
Kunst aus Fernost
Auch diesmal ist die aus Korea stammende Galerie Tableau mit ihren KünstlerInnen vertreten und präsentiert international anerkannte und gezeigte Kunst. Mit Ihren Auftritten etwa auf der ART Karlsruhe oder Art Basel Hongkong werden verschiedenste Ansätze, Materialien und Techniken gezeigt.
Zusätzlich präsentiert sich mit dem Projekt Sandy Tao eine taiwanesische Künstlerin und zeigt ihre Arbeiten.