Für ein gesundes Leben

von Redaktion

Die psychische Belastung am Arbeitsplatz wächst spürbar: Studien wie der aktuelle Workplace-Report zeigen, dass Zeitdruck und ein gereiztes Betriebsklima – oft gepaart mit Fachkräftemangel – den Alltag vieler Beschäftigter prägen. Rund die Hälfte der Berufstätigen spricht von erhöhtem Stress. Burnout-Risiken und mehr Fehltage durch Depressionen sind die Folge. Was tun gegen psychische Belastung am Arbeitsplatz haben wir daher die Teamleiterin des betrieblichen Gesundheitsmanagements der AOK Bayern Augsburg gefragt.

Das eigene
Wohlbefinden stärken

Zudem befassen wir uns mit Wegen, das eigene Wohlbefinden aktiv zu stärken. Neben ausreichend Schlaf, der erwiesenermaßen ein Schlüsselfaktor für die seelische Widerstandskraft darstellt, eröffnen auch die Kneipp-Lehren gute Ansätze. Die moderne Kneipp-Therapie basiert auf fünf Säulen – Wasser, Bewegung, Ernährung, Pflanzen und Lebensordnung. Wasseranwendungen wie kalte Güsse, Wechselduschen oder Wassertreten regen den Kreislauf und das Immunsystem an, können Stress abbauen und Schlafstörungen mildern. Schon kleine Rituale können helfen, die Balance zwischen Anspannung und Entspannung neu zu finden.

Faktor Schlaf

Schlaf sollte nicht unterschätzt werden – er ist der nächtliche Reset für unseren Körper und Geist und wichtig, um seelisch stabil zu bleiben. Immer mehr Menschen leiden auch in Bayern unter psychisch bedingten Schlafproblemen. Umso wichtiger ist es, Schlafhygiene und Erholung ganz bewusst in den Alltag einzubauen.

Daneben widmen wir uns auch Neuigkeiten aus der Region: Im Medical Park Chiemsee stehen zum Beispiel innovative Therapieansätze für Knieverletzungen im Mittelpunkt. Die Klinik gilt als Spezialzentrum für orthopädische Rehabilitation und Schmerztherapie.

Ebenfalls ein aktuelles Thema ist die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen: Die elek-tronische Patientenakte (ePA) steht nach langer Vorbereitungszeit nun allen Versicherten bundesweit zur Verfügung. Nach der Testphase soll die ePA für mehr Übersichtlichkeit, Transparenz und medizinischen Fortschritt sorgen.

Gutes Leben auch
im Alter

Auch das Leben im Alter verdient besondere Aufmerksamkeit. Viele Seniorinnen und Senioren wünschen sich, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Dafür gewinnen altersgerechte Wohnkonzepte, technische Unterstützungssysteme und ambulante Pflegedienste zunehmend an Bedeutung. Wohnraumanpassungen – etwa eine barrierefreie Badgestaltung – sind effektive Maßnahmen, um Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu erhalten.

Ein weiterer Beitrag widmet sich der Altersschwerhörigkeit. Sie betrifft einen großen Teil der älteren Bevölkerung und schränkt nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Lebensqualität und soziale Teilhabe ein. Moderne Hörgeräte, gezielte Hörtrainings und integrierte Beratung können helfen, Hörverlust auszugleichen und das Leben aktiver zu gestalten.

Neue Therapieansätze gibt es für das ME/CFS-Syndrom. Die Erkrankung ist auch als chronisches Fatigue-Syndrom bekannt, bei welchem die Betroffenen unter extrem starker Abgeschlagenheit und Schmerzen leiden.

Außerdem bietet das Magazin Tipps rund um Beschwerden wie Hallux valgus oder Schulterschmerzen. Nicht zuletzt lesen Sie, wie Sie mit einer gesunden Lebensweise Ihre Lebensdauer verlängern können.

Nutzen Sie die Erkenntnisse und Anregungen, um Ihr Wohlbefinden aktiv zu stärken – kleine Schritte können oft viel bewirken. Sorgen Sie gut für sich und Ihre Liebsten.

Bleiben Sie gesund!

Ihr OVB-Team

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