Moderne Technik und eine starke Mannschaft

von Redaktion

Die Florianijünger sind bestens ausgebildet – hier bei der Abnahme des Leistungsabzeichens.

Beachtlich ist der Fuhrpark der FF Aschau am Inn.

Die Freiwillige Feuerwehr Aschau am Inn verfügt über eine beachtliche Fahrzeug- und Geräteausstattung, die sich stetig weiterentwickelt hat. Zum Fuhrpark gehören ein LF 16/12 (Baujahr 2003), ein Mehrzweckfahrzeug (2008), ein Gerätewagen Logistik GW-L1 (2018), ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 (ebenfalls 2018) sowie eine neue Tragkraftspritze TS 10/10 aus dem Jahr 2024. Die alte Tragkraftspritze aus dem Jahr 1957 wurde erst 2025 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Insgesamt zählen 62 Feuerwehrmänner und -frauen zu den Aktiven, davon 18 Atemschutzträger. Die Einsatzgruppe absolvierte 2024 46 Einsätze und leistete dabei 1652 Ausbildungsstunden. Angeführt wird die Mannschaft vom Ersten Kommandanten Anton Bruckeder und seinem Stellvertreter Josef Göschl. Der Nachwuchs kommt aus der Jugendfeuerwehr, die derzeit elf Mitglieder zählt.

Stärkerer Verein mit
großem Zusammenhalt

Auch der Feuerwehrverein spielt eine wichtige Rolle im Ortsleben. Unter dem Vorstand von Thomas Winterer und seinem Stellvertreter Johannes Anzenberger zählt der Verein 503 Mitglieder. Schriftführer ist Matthias Mies. Gemeinsam organisieren die Mitglieder traditionsreiche Veranstaltungen wie das Weinfest im Oktober oder die Teilnahme mit zwei Ständen am Aschauer Christkindlmarkt.

2024 konnte die Jugendfeuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen feiern – ein Beweis für die langjährige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Auch sozial zeigt sich die FF Aschau immer engagiert: So wurde im Zuge des Ukrainekriegs eine Sammelaktion für Geflüchtete organisiert, aus der die heutige Kleiderkammer des Landkreises Mühldorf hervorging.

Einsatzfahrzeuge
gespendet

Die Aschauer Feuerwehr ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus aktiv. So wurden ausgemusterte Einsatzfahrzeuge gespendet – zwei nach Rumänien (das frühere LF 8 nach Timisoara und das MZF nach Saderlach im Kreis Arad) und eines in die Ukraine. Auch ein TLF wurde dorthin 2024 übergeben.

In Erinnerung bleiben große Einsätze wie der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, die Unterstützung bei der Katastrophenhilfe in Berchtesgaden und Pfaffenhofen im Rahmen des Mühldorfer Hilfeleistungskontingents oder der Brand bei Nitrochemie. Bemerkenswert ist, dass bereits 1992 in Aschau die erste ausgebildete Atemschutzgeräteträgerin Bayerns ihren Dienst antrat – ein Zeichen für die fortschrittliche Ausbildung und das Engagement der Feuerwehr.

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