Schnelle Truppe

von Redaktion

Unverzichtbarer Pfeiler – Gerätehaus bleibt Herausforderung

Ein denkwürdiger Einsatz: Nach einem schwerer Sturm im jahr 2001 wurde eine annähernd 1000 Jahre alte Linde zerstört.

Wenn die Feuerwehrler zum Einsatz ausrücken, muss es schnell gehen.

Wenn die Sirene ertönt, können sich die Einwohner auf ihrer Feuerwehr verlassen – und das nicht nur im eigenen Bereich. Auch im gesamten Gemeindegebiet von Neumarkt-St. Veit sind die Kameradinnen und Kameraden stets zur Stelle. Dank kurzer Ausrückzeiten sind sie oft noch vor anderen Einheiten am Einsatzort und leiten die ersten Maßnahmen ein.

Ausrückzeit von
vier bis fünf Minuten

Mit durchschnittlich über 14 Einsatzkräften pro Tag und einer Ausrückzeit von vier bis fünf Minuten gehört die Feuerwehr Teising-Fraßbach zu den schnellsten der Region. Noch bevor schweres Gerät anderer Wehren eintrifft, beginnen die Floriansjünger mit Erster Hilfe und Löschmaßnahmen.

Dass eine kleine Wehr mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug ohne große technische Ausstattung so viel erreicht, liegt an hohem Ausbildungsstand, Professionalität und moderner Ausrüstung. Auch die engagierte Nachwuchsarbeit spielt eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit der Hauptfeuerwehr in Neumarkt-St. Veit wird die Jugendarbeit aktiv gefördert. Besonders erfolgreich war die Ausbildung einer Gruppe von Quereinsteigern 2022 und 2023. Sechs neue Aktive kamen damals hinzu – ein Gewinn für die Einsatzbereitschaft.

Mehr als eine
Einsatzorganisation

Personal ist die Feuerwehr derzeit gut aufgestellt, doch Kommandant und Mannschaft wissen: Ausbildung und Motivation müssen weiter gepflegt werden. Denn die Wehr ist weit mehr als nur eine Einsatzorganisation – sie ist ein fester Bestandteil des Dorflebens, hilft bei Festen, Veranstaltungen und überall dort, wo Gemeinschaft gefragt ist.

Während die Personallage stabil ist, bleibt das Gerätehaus ein Sorgenpunkt.

Sorgenkind Gerätehaus

Das Gebäude aus dem Jahr 1964 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Trotz Umbauten in den 1990er-Jahren fehlt es an Platz für die Ausrüstung, für die Fahrzeuge und die Spindel – vom Sanitärbereich ganz zu schweigen. Gemeinsam mit Stadt und Nachbarwehren sucht die Feuerwehr deshalb nach einer Lösung für Umbau oder Neubau, damit sie auch künftig das bleibt, was sie heute ist: ein unverzichtbarer Pfeiler der Dorfgemeinschaft.

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