Wichtig: Wie setzt man einen Feuerlöscher gezielt ein?
Auf Veranstaltungen stellt die Wehr ihre Arbeit vor.
Klein, aber nicht zu unterschätzen – das gilt für Elsenbach ebenso wie für seine Freiwillige Feuerwehr. Mit 27 aktiven Mitgliedern bei gerade einmal rund 200 Einwohnerinnen und Einwohnern spielt die FF Elsenbach in einer eigenen Liga. Ob Landwirte, Mechatroniker, Büroangestellte oder Erzieherinnen – hier ist jeder willkommen. Beachtenswert ist nicht nur die Anzahl der Aktiven, sondern auch deren Qualifikation: elf Atemschutzträger und neun Maschinisten sorgen dafür, dass im Einsatz alles reibungslos läuft.
Seit der Ablösung des alten LF 8 durch ein modernes LF 8/6 mit umfangreicher Ausstattung hat sich die Schlagkraft der Wehr noch einmal deutlich verbessert. Gerade bei den in der Region oft herausfordernden Löschwasseraufbauten ist das Fahrzeug ein echter Gewinn. Besonders stolz ist man auf die Jugendfeuerwehr, deren Frauenquote aktuell bei 100 Prozent liegt – zwei engagierte junge Kameradinnen zeigen eindrucksvoll, dass Nachwuchsarbeit auch im kleinen Elsenbach funktioniert.
Gemeinsam üben,
feiern und helfen
Die Feuerwehr ist Herzstück des Dorflebens – hier wird gemeinsam geübt, gefeiert und geholfen. Ob Flächenbrand, Verkehrsunfall oder entlaufene Kühe: Wenn’s brennt, im wörtlichen oder übertragenen Sinn, ist die FF Elsenbach zur Stelle. Großen Anteil daran hat Kommandant und Motor der Wehr, der mit unermüdlichem Einsatz Ausbildung, Ausstattung und Organisation zusammenhält.
Die Kameradinnen und Kameraden wirken über die Dorfgrenzen hinaus in der Landkreisausbildung und in Katastrophenschutzeinheiten mit. Viele Geräte werden in Eigenleistung angeschafft – gebrauchte, aber funktionierende Ausrüstung, ganz nach dem Motto: Es muss nicht neu sein, Hauptsache, sie tut ihren Dienst.
Zu den größten Einsätzen zählen der Brand der Zimmerei Wagner in Gmain Elsenbach, der Großbrand der NSV-Genossenschaft sowie das Hochwasser 2013. Auch in den Katastrophenschutzkontingenten des Landkreises war die FFW Elsenbach mehrfach im Einsatz – etwa in Reichertshofen, Mainburg oder Berchtesgaden.
Gemeinsam, mit Herzblut und Kameradschaft, steht sie seit jeher für ihr Motto: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“