von Redaktion

Der Lagerfeuerplatz lädt wieder ein zur Besinnung, zum Austausch und zum Kennenlernen. Fotos Weibamarkt/Gerda Maria Vielhauer

Der Zugang zur Festwiese und zur Ausstellungshalle ist kostenlos.

Der Markt ist eine Fundgrube für Handgemachtes und Originelles.

Der traditionsreiche „Weibamarkt“ hat vom 14. bis 16. November in Bad Aibling zum 42. Mal seine Tore geöffnet. Der beliebte Kunsthandwerkermarkt ist längst zu einem Treffpunkt mit Kultstatus geworden, an dem Besucher hochwertige handgefertigte Produkte bestaunen, in Dialog treten und sich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern lassen können. Seit 2018 liegt die Organisation in den Händen von Gerda Maria Vielhauer.

Auf der Festwiese und in der Ausstellungshalle finden die etwa 140 Aussteller sowie die zahlreichen Besucher ausreichend Platz.

Handwerkskunst und Uni-
kate im Mittelpunkt

Der „Weibamarkt“ präsentiert sich als Fest für die Sinne mit hochwertigen, selbst gefertigten Produkten. Das Angebot reicht von gedrechselten Produkten aus Olivenholz über handgefertigte Kleidung bis hin zu besonderen Räucherwaren.

Großer Wert wird auf echte Handarbeit und Unikate gelegt. Viele der Kunsthandwerkerinnen und -handwerker sind langjährige Stammaussteller, die jedes Jahr wiederkommen und eine treue Basis für den Markt bilden.

Lagerfeuer ist Herzstück
des Marktes

Ein besonderes Merkmal des „Weibamarkts“ ist der Lagerfeuerplatz in der Mitte des Geländes. Er lädt ein zu Momenten der Besinnung, zum Austausch und zum Kennenlernen. Hier versammeln sich Besucher und Aussteller gleichermaßen. Traditionell bitten die Marktfrauen vor Markteröffnung an diesem Ort um gutes Wetter und ein gelungenes Miteinander. Dieser Gemeinschaftssinn und das starke Miteinander, die den Weibamarkt seit seinen Anfängen prägen, sind in jedem Detail spürbar und verleihen ihm eine familiäre Atmosphäre.

Engagement für Frauen-
projekte in Indien

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Weibamarkts ist das Engagement für Frauenprojekte. Sigrid Fuchs, eine der Unterstützerinnen, setzt sich leidenschaftlich für Frauenprojekte in Indien ein. Durch die Herstellung handgefertigter Kleidung und den Verkauf dieser Produkte auf dem Markt wird Frauen in Indien eine Lebensgrundlage ermöglicht. Der Markt bleibt dabei kostenlos, um allen Menschen den Zugang zu ermöglichen und somit möglichst viele Unterstützer für die wohltätigen Projekte zu gewinnen. Spenden sammeln alle Aussteller, wobei es um Hilfe zur Selbsthilfe geht – lebensnah und praktisch.

Vielseitiges, buntes
Programm

Der Weibamarkt zieht ein buntes Publikum an – von jungen Familien über Mitglieder des Frauenbundes, die teilweise mit dem Bus anreisen, bis hin zu älteren Stammgästen. Das Rahmenprogramm bietet Vorträge zu Themen wie Gesundheit, Achtsamkeit, Entspannung und Bräuche. Kulinarisch wird den Besuchern einiges geboten: Der beliebte hausgemachte Zwetschgenglühwein, Bio-Dinkel-KäseSpätzle, regionale Bratwürstl, Räucherfischspezialitäten, Dinkel-Auszogne, Kaiserschmarrn, selbstgebackene Bio-Kuchen, veganes Chili und vieles mehr sorgen für ein besonderes Geschmackserlebnis.

Der Begriff „Weib“ beschreibt genau die Kraft und das Selbstbewusstsein, die den Weibamarkt prägen. Wie schon Agnes Pfeifenthaler 2009 betonte, geht es darum, die Weiblichkeit in all ihren Facetten zu feiern, ohne Konkurrenzdenken und in gegenseitigem Respekt.

Die Schönheit des
Lebens feiern

Es ist ein Ort, an dem Frauen – und natürlich auch Männer – ihre Visionen verwirklichen, voneinander lernen und die Schönheit des Lebens zelebrieren. Die nächsten Termine sind bereits festgelegt: Der 43. Weibamarkt findet vom 24. bis 26. April 2026 statt, gefolgt vom 44. Weibamarkt vom 13. bis 15. November 2026.

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