Ab dem Herbst steigt das Einbruchrisiko. Die von der Polizei erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle sind 2024 leicht gestiegen und beliefen sich auf 78436 Fälle. Ob Einbrecher Erfolg haben, hängt von der Qualität der Schutzmaßnahmen ab. Nicht nur technische Mittel, sondern auch das richtige Verhalten kann Einbrüche verhindern. Zu den häufigsten Einfallstoren für Einbrecher gehören schlecht gesicherte Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren.
Smarthome nutzen
Abhilfe schaffen kann der Einbau von einbruchhemmenden Türen und Fenstern. Dabei werden Schwachstellen wie Türblatt, Rahmen, Verglasung und Schloss verstärkt. Bewegungsmelder schützen das Grundstück. Noch mehr Sicherheit bieten Alarmanlagen und Smarthome-Systeme. Bei der Auswahl der Produkte und Maßnahmen gibt es Rat von Polizei und Fachbetrieben. Die Finanzierung einbruchhemmender Maßnahmen wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über das Programm „Altersgerecht Umbauen (159)“ mit zinsgünstigen Krediten bis zu 50000 Euro unterstützt.
Anwesenheit simulieren
Verhaltensregeln können das Einbruchrisiko senken. Dazu gehört das Abschließen von Eingangstüren. Fenster sollten bei Abwesenheit nicht gekippt sein. Schlüssel versteckt man besser nicht draußen. Bei längerer Abwesenheit kann man die Nachbarn bitten, den Briefkasten zu leeren. Einbruchschutz wirkt: Im vergangenen Jahr blieb nahezu die Hälfte (45,7 Prozent) der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. Akz