Mehr als die Hälfte aller deutschen Großstädter lebt allein – mit steigender Tendenz. Und weil moderne und bezahlbare Single-Wohnungen meist klein sind, geht der Trend zum „Microliving“, wo jeder Quadratmeter clever genutzt wird – auch in der Küche. Die neuen Miniküchen setzen sich aus Modulen zusammen, die alle wichtigen Küchenfunktionen bündeln. Mit der gängigen Breite von 60 bis 240 Zentimetern lassen sich die Elemente je nach Budget und Platz zur Wunschküche zusammenstellen.
Praktisch sind beispielsweise höhenverstellbare Füße, die Unebenheiten im Boden ausgleichen. Auch die Arbeitshöhe kann variabel angepasst werden. „Für kleine Wohnungen oder junge Starter-Haushalte sind Miniküchen ein intelligentes Angebot. Zieht man in eine größere Wohnung, kann man sie innerhalb eines Baukastensystems erweitern“, so Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Mit hochwertigen Fronten aus Holz, Edelstahl, Metall oder sogar Linoleum und vielfältigen Farbkombinationen lassen sie sich an den eigenen Wohnstil anpassen. Die Basisversion einer solchen Modulküche gibt es teilweise bereits ab 5000 Euro. Bhw