Der Preisfaktor „eigener Pool“ wird immer bedeutender

von Redaktion

Mehr wert dank kühlendem Nass

Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf den Marktwert von Immobilien. Doch längst geht es hier nicht mehr nur allein um effiziente Dämmungen, die im Winter die Wärme drinnen und im Sommer zu großen Teilen draußen halten sollen. Auch Klimaanlagen oder komplexe Lüftungssysteme reichen allein längst nicht mehr für einen Spitzenwert am Markt aus. Wer den erreichen will, der fährt aktuell gut mit einem eigenen Pool.

Bei 40 Grad Celsius schnell mal abkühlen

Im Sommer 2025 gab es in Deutschland bereits Ende Juni/Anfang Juli die erste große Hitzewelle mit Temperaturen, die regional an der 40-Grad-Marke kratzten. Fast sämtliche Klimaforscher sind sich einig: Solche Hitzeperioden sind keine „Ausreißer“, sondern werden auch hierzulande künftig zur Normalität gehören. Wohl dem, der sich dann im eigenen Pool schnell einmal abkühlen kann. Das private Schwimmbecken wird deshalb bei einem möglichen Verkauf immer mehr zum entscheidenden Argument. In Ländern, die heiße Sommer und lange Hitzeperioden gewohnt sind, galt ein Pool schon immer als wertsteigernd – in Deutschland lässt sich dieser Trend ebenfalls beobachten: Den Experten des Immobilienmaklers Engel & Völkers zufolge sind je nach Region, Größe, Ausführung und Art des Pools Wertzuwächse zwischen zehn und 20 Prozent realistisch. Als Mankos des eigenen Pools im Garten wurden in den vergangenen Jahren häufig der hohe Energieverbrauch und die damit verbundene mangelnde Umweltverträglichkeit genannt. Doch dies muss längst nicht mehr sein. So kann das Schwimmbecken per nachhaltiger Wärmepumpe beheizt werden, die ihre Energie im Sommer zu großen Teilen aus der hauseigenen Photovoltaikanlage schöpft. Ck/Djd

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