Familie und Gemeinschaft, Miteinander, Herzlichkeit und Wertschätzung: das sind Kernwerte, die mit Weihnachten verbunden sind. Intensiv gelebt werden diese Werte bei den Aibdogs Bad Aibling – und das nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über.
Der Verein ist ein Paradebeispiel für die Nachwuchsarbeit im Breitensport. In der Eishalle in Bad Aibling lernen Kinder weit mehr als Schlittschuhlaufen: Fitness, Bewegung und Koordination sind das Eine. Viel wichtiger empfinden die jungen Kufensportler aber den Spaß und den Zusammenhalt.
Der wird bei den Aibdogs nicht nur im Verein groß geschrieben – die intensive Auseinandersetzung mit dem Sport fordert viel Zeit von den Familien. „ Ich engagiere mich bei den Aibdogs als Mannschaftsführerin der U9“, erklärt zum Beispiel Sabrina Wagner. Sie kümmert sich um die reibungslose Organisation und Kommunikation im Team. Ihre zwei Kinder, Lisa (acht Jahre) und Maxi (zehn Jahre), sind dabei, seit sie fünf Jahre alt sind.
Dreimal die Woche Training, dazu kommen noch die Spiele am Wochenende: „Die Eishalle ist unser Wohnzimmer“, lacht Sabrina. Der Eishockey-Sport ist für sie und ihre Familie ein großer Gewinn. Der Teamgeist bei den Aibdogs ist ansteckend: „Wir sind ein eingeschworener Haufen“, findet Lisa. Sie spielt hier nicht nur Hockey, sie trifft hier ihre Freunde.
Neben der körperlichen Bewegung und Ausdauer lernen die Kinder viel über die Techniken auf dem Eis und Spielstrategien. Auf den Tischen im Aibdogs-Stüberl ist die Eisfläche mit den Markierungen abgebildet. Anhand dieser erklärt Maxi Wagner, welche Übungen die Trainer mit den Kindern auf dem Eis durchexerziert. „Wir üben Technik, Pässe und mögliche Spielzüge“, erklärt Maxi.
Anhand der unterschiedlichen blauen und roten Linien zeigt er, was später auf dem Eis trainiert wird. Manche können nicht so gut bremsen oder checken zu hart – auch das wird geübt. Auf diese Weise lernen die Kinder nicht nur ihren Körper bestens beherrschen, sie üben sich in Rücksicht und entwickeln ein Gefühl für Grenzen.
„Meine Aufgabe ist es, wichtige Sachen wie zum Beispiel Disziplin so zu verpacken, dass die Kinder Spaß haben beim Training“, erläutert Franz Häusler, Trainer der U9. „Eishockey ist ein schneller, faszinierender Sport, den es nicht hinter jeder Haustür gibt.“
In der Laufschule das
Schlittschuhlaufen lernen
Grundlegendes Ziel der Aibdogs ist es, den Kindern das Schlittschuhlaufen beizubringen. Das können sie ab dem Alter von dreieinhalb Jahren immer sonntags in der Laufschule ausprobieren (Nähere Infos bei Martin Becker, Whatsapp unter 0172/8588083). Wer Talent zeigt, wird vom Jugendtrainer angesprochen, ob er denn Lust auf‘s Training habe. Die Ausrüstung ist umfangreich – kann aber in den ersten Jahren vom Verein ausgeliehen werden. „Und mit der Zeit besorgt man sich das eine oder andere zum Geburtstag oder zu Weihnachten“, findet Häusler.
Der Eissport führt Familien zusammen – und beschäftigt die Kinder auf sinnvolle Art und Weise. Handy hat hier kaum einer in der Hand, dafür ist gar keine Zeit. Schließlich ist es schöner, mit den Freunden zu kickern und Gaudi zu haben, wenn man nicht gerade auf Kufen über‘s Eis flitzt, um die Tipps des Trainers zu befolgen und auszuprobieren.
Auch wenn der Zeitaufwand groß ist und die Eltern mit ran müssen – rund 15 Helfer braucht es für jedes Spiel, als Betreuer, Helfer auf dem Eis, für den Leberkäs-Verkauf und vieles andere mehr – sind sich alle einig, Trainer, Eltern und Kinder: der Einsatz lohnt sich. Die Aibdogs, das ist eine große Familie, die zusammenhält, auf die Verlass ist, in die man integriert ist, in der man sich und seine Talente ausleben kann, tolle Werte übt und Spaß haben kann. Eine hervorragende Grundlage für‘s Leben!
www.aibdogs.de