Auf dem Fahrrad fährt die Angst mit

von Redaktion

Mehr als ein Drittel der Radler fühlt sich im Stadtverkehr unsicher – Pedelecs erhöhen das Unfallrisiko

Als Alternative zum Auto oder dem öffentlichen Nahverkehr ist das Fahrrad in Städten oft die bessere Wahl, weil man damit schneller ans Ziel kommt. Umweltfreundlicher und gut für die Fitness ist es obendrein. Aber 39 Prozent der Radfahrenden fühlen sich dabei unsicher oder sehr unsicher. Dies ergab eine Befragung von Fahrradbesitzern im Auftrag der Dekra. Andererseits fühlen sich im Stadtverkehr 13 Prozent sehr sicher, 45 Prozent fühlen sich sicher. Abhilfe schaffen könnten mehr Radwege – 45 Prozent äußerten diesen Wunsch. Breitere Radwege würden 41 Prozent schätzen, 39 Prozent vom übrigen Straßenverkehr abgekoppelte Radwege.

Bei den Unfallzahlen ist laut Statistischem Bundesamt eine starke Zunahme bei Pedelec-Nutzern zu verzeichnen: 195 der 445 im Jahr 2024 tödlich Verunglückten auf dem Fahrrad waren mit einem Pedelec unterwegs (43,8 Prozent). Zehn Jahre zuvor weist die Statistik einen Pedelec-Anteil von 9,8 Prozent aus. Die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesen Zweirädern halten die Dekra-Experten für eine Ursache bei der Steigerung des Unfallrisikos. vp

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